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Musterlebenslauf von einer Kaufmännischen Schule im Internet |
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| Was ist die Schule? Was ist die Schule? Ein schöner Ort, wo man den Wettbewerbsgeist und den Erfolgswillen fördert sowie die Solidarität mit allem, was sich nicht wehren kann. Die Kaufmännischen Berufsschulen in M. bereiten auf das Berufsleben vor und bieten auf ihrer Homepage zwei Musterlebensläufe an, nämlich ein Beispiel für einen Schulabgänger, und für den Fall, dass man es sich im Leben vielleicht doch anders überlegt, ein zweites für einen Berufsumsteiger. Aber nicht, dass man die einfach so abkäsen dürfte. Das macht man weder in der Schule noch im Leben. Deshalb warnen die Verfasser auch: Achtung: Keinen "gebrauchten" oder kopierten Lebenslauf verwenden. Es hinterläßt bei dem Betrachter keinen guten Eindruck. Vergiß Deine Unterschrift nicht!" (Hinweis: Den Namen Muster im folgenden Musterlebenslauf habe ich durch einen gleichwertigen ersetzt.) ![]() Frage eines lesenden Bewerbungshelfers: Wenn man diese Vorlage nicht einfach so kopieren will, was soll man da bloß anders machen? Sport, Kunst, Mathematik, Physik durch Musik, Mathematik, Physik und Sport ersetzen? Dieser Musterlebenslauf eignet sich immerhin gut, um zu zeigen, was man besser machen kann. Und was man besser sein lässt. Titel Lebenslauf eine liebgewordene Konvention, aber so geistreich wie eine Speisekarte, auf der Speisekarte steht. Womit könnte man den in der Bewerbungsmappe eingebundenen tabellarischen Lebenslauf auch verwechseln? Was passiert, wenn man den Titel Lebenslauf einfach weglässt? Gar nichts. Spaltentitel wie Name: - Warum müllen Menschen ihre Datenblätter mit völlig sinnlosen Feldbezeichnern wie Name und Anschrift und mit ebenso sinnlosen Feldbegrenzern wie dem Doppelpunkt zu? Es ist die schiere Angst vor der Leere, vor der freien Fläche, vor den Dingen dieser Welt, die auch alleine stehen können. Der tabellarische Lebenslauf orientiert sich nicht an einem Vordruck oder an einer Datensatzmaske. Diese persönliche Auswahl von individuellen, ausbildungs- oder berufsrelevanten Daten ist komplett darauf ausgerichtet, dem Leser einen raschen Zugriff und eine schnelle Meinungsbildung zu erlauben. Deshalb gilt: strukturieren unbedingt! Formalisieren nie und nimmer! Rubriken Eltern und Geschwister Fast alle Daten im Lebenslauf sind Kommunikationsangaben (Wie erreicht man mich?") oder Beurteilungskriterien (Was sagt das über mich aus?"). Die familiären Umstände sind möglicherweise aufschlussreich, wenn man sonst nur sehr wenig über sich mitzuteilen hat. Ab dem 18. Lebensjahr sprechen wohl andere Fakten für einen. Schulbildung Ich empfehle, sich an den Begriff Ausbildung zu gewöhnen. Unter den lassen sich dann locker alle Daten aus den Bereichen Schule, berufliche Ausbildung, Zivil-/Wehrdienst, Studium einordnen. Fachhochschulreife oder Mittlere Reife oder gar Zeugnis der Reife ist Bürokratendeutsch. Die Zeit ist reif, um klipp und klar zu sagen: Man erwirbt den Fachhochschul-, Realschulabschluss oder das Abitur. (Hinweis: Wenn Pädagogen reif sagen, meinen sie stets angepasst. Obwohl frühreif in etwa früh unangepasst bedeutet. Versteh einer die Lehrerdenke ) Lieblingsfächer Nicht so gut. Liebling- passt in den Lebenslauf wie Marylin Manson in die Lehrerkonferenz. Neigungsfächer. Oder schulische Schwerpunkte. Und das wars schon, Heike Oberlangweiler? Jedes Bonbonpapier hat mehr Informationsgehalt. Jede Bushaltestelle an einem Sonntag nachmittag lädt mehr zum Verweilen ein. Das Geheimnis des guten Lebenslaufs: Du sollst dir ein Bild machen Und zwar eines, das dir nahe kommt. Dazu richtet man ein: KENNTNISSE & FÄHIGKEITEN. Und notiert, worin man besonders fit ist, was man gut drauf hat. MITGLIEDSCHAFTEN: aktive Vereinsarbeit, ehrenamtliches Engagement, sportliche Aktivitäten. Oder AUSSERSCHULISCHE AKTIVITÄTEN: Alles, was Engagement, Einsatz, Teamgeist, Ehrgeiz, Bildungslust, musische Begabung, sozialen Sinn beweist. Oder AUSSERSCHULISCHE TÄTIGKEITEN: Zeitungsaustragen, Ferienjobs, Aushilfstätigkeiten alles, was Arbeitswillen, Geschick und Überlebensfähigkeit in der Arbeitswelt belegt. Es gibt ein paar universale Skills, die einem das Leben leicht machen. Nicht früh genug können sollte man: Englisch (neben der Schule Kommunikationskurse belegen!). Maschinenschreiben (kann man sich selber beibringen) Office-Kommunikation (E-Mail, Geschäftskorrespondenz), kaufmännisches Rechnen, freies Sprechen (wird in den USA gelehrt; die Leute treten dort völlig lässig vor kleineren wie größeren Gruppen auf). Diese Fähigkeiten sind nebenbei Chancenmaximierer in allen Bewerbungsverfahren auch in denen von Absolventen. © Gerhard Winkler. Hinweis: Meine Site jova-nova.com ist neutral und unabhängig. Damit es so bleibt, bitte ich Sie, jova-nova.com zu fördern. Empfehlen Sie mich weiter. Mailen Sie mir vor allem auch Ihre Anregungen, Kommentare, Erfahrungen. Gemeinsam schlagen wir die Schema-F-Bewerber! Seitenanfang |
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