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Winklers Ratgeber im AOL-Verlag




Alles in Ordnung.
Einer hilft trotzdem.


Dr. Kubickel
VolksConsultant


Folge 2

[28.9.98]








Digital Photograph © 1998 Gerhard Winkler

Seybold Conference
8/9-98



Dr. Kubiclel, 1. Folge

Digital Photograph Gerhard Winkler


Die einfachsten Regeln

[1]

Alle Leute um Dich herum sind fragile, leicht verletzliche Persönlichkeiten.

Mach' das einfach zur Grundlage Deines Handelns.

Auch wenn die anderen augenscheinlich eine dicke Haut haben.

Behandle sie dennoch automatisch sorgsam.



[2]

"Und wenn sie's nicht verdienen?"

- Wer bist Du, dass andere Deine Menschlichkeit sich erst verdienen müssen?



[3]
Digital Photograph Gerhard Winkler
Lerne die kleinen Gesten, die bewirken, dass andere sich wohl fühlen in ihrer Haut.

Verwende sie freigiebig, ohne Kalkül und ohne Ansehen der Person.


[4]

Fasse Menschen hart an, und sie werden Dir zögernd folgen.

Und Dich schleunigst verlassen, sobald Du den Griff lockerst.


[5]

Irgendwann muß auch der Stärkste den Druck vermindern.

Spätestens dann merken die anderen, wie aufgeblasen Du warst.


[6]

Schroffheit treibt alle Kooperationsbereitschaft aus.

Denn Deine Härte schreit: "Mit mir kann man nicht kooperieren".


[7]

Je erhitzter Du wirst, desto kälter wird Dein Gegenüber.

Je lauter Du schreist, desto tiefer zieht der Andere sich zurück.

An eine Stelle, wo Du ihn nicht mehr erreichst
.



[8]

Greife jedes noch so kleine Anzeichen eines Fortschritts freudig auf.

Ermutige, ohne zu drängen.


[9]


Denn nichts fällt Menschen schwerer, als sich selbst zu ändern.


[10]

Warum sollte Dir jemand, zu dem Du keine Beziehung unterhältst, etwas geben?

Wenn Du richtig bittest, stellst Du damit eine Beziehung her.



[11]

Unterbrich nicht.

Die Zeit, die Du verlierst, ist nichts gegenüber dem Mut, den der Andere verliert.


[12]

Höre bis zum Ende zu.



[13]

Paraphrasiere, was Du gehört hast.

Das ist die älteste Regel der Welt, um zu signalisieren: "Du bist da. Ich respektiere Dich."



[14]

Wenn Du es besser weißt, schweige.

Überlege zuerst, wie Du beitragen kannst, dass auch der Andere von selbst darauf kommt.



[15]

Ein guter Rat ist kein Befehl.



[16]

Überlege Dir, ob Dein Einwand etwas ändert.

Oder nur jemanden in seiner Haltung bestärkt.



[17]

Was sich anderen immer unauslöschlich einprägen wird, ist Höflichkeit.
 
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Dr. Kubickel, 1. Folge
Post an Dr. Kubickel: kubi@jova-nova.com
Dr. Kubickel bittet, ihm nur mitzuteilen, was er schon weiß
.






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