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EIN GUT GEPLANTER LEBENSWEG

Auch Sie sind in der Lage, wenn Sie einmal die Berufskarrieren Ihrer Mitmenschen studieren, auf Anhieb Rückschlüsse aus Lebensläufen ziehen. Vergleichen Sie einmal die beiden Biographien:

| Bewerber A |
Bewerber B |
| Mittlere Reife |
Mittlere Reife |
| Ausbildung zum Bäcker |
Ausbildung zum Koch |
| Abitur (Abendschule) |
Tätigkeit in Schwetzinger Restaurant |
| Studium (Soziologie, 4 Semester) |
Hotelfachschule |
| Umschulung DV-Kaufmann |
Leiter eines Hotels in Frankreich |


Wo es auf Werte wie Verläßlichkeit, Zielstrebigkeit, Ausdauer ankommt, liegt Bewerber B vorn. "Den Arbeitgebern ist in den meisten Fällen der Bewerber am angenehmsten, der in seiner schulischen und beruflichen Entwicklung eine Kontinuität in der Verfolgung eines bestimmten beruflichen Zieles erkennen läßt. Unstetigkeit und Unentschlossenheit, der Wechsel der Stellungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt eines höheren Einkommens oder sogar der Wechsel zwischen verschiedenen Berufen läßt den Arbeitgeber vermuten, dass die Einstellung des Bewerbers nur für kurze Zeit dem Unter nehmen Nutzen bringen könnte." (Knebel, S.36)

Sie kennen es selbst aus dem Alltag: Man leitet oft aus wenigen Angaben ein (erstaunlich treffendes) Bild von den charakterlichen Merkmalen und persönlichen Eigenschaften seiner Mitmenschen ab. Wer im Personalwesen tätig ist, also von Berufs wegen über den Einsatz von Mitarbeitern entscheidet, besitzt ein erprobtes Frühwarnsystem zur Identifizierung ungeeigneter Personen.
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