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DER PERSONALFRAGEBOGEN

Sie haben Glück. Kurz nach Ihrer Bewerbung erhalten Sie ein erstes, recht positives Schreiben. Beigelegt ist ein mehrseitiges Formular, das Sie bitte sorgfältig ausfüllen und alsbald retournieren möchten. Entsetzt stellen Sie fest: Man fragt noch einmal ihren Lebenslauf ab und stellt obendrein noch weitere, recht merkwürdige Fragen:

Sind Sie durch Pfändungen belastet?

Sind Sie vorbestraft?

Haben Sie schon einmal für uns gearbeitet?

Und so weiter - meist über vier bis sechs DIN A4-Seiten.

Weitaus unangenehmer für Sie wird es, wenn Sie den Personalbogen in einem Besprechungszimmer mit einem Ficus Benjamini als einzigem Zeugen und einem Bic als trostlosem Schreibgerät ausfüllen sollen. Wann sind Sie noch gleich geboren? Wie heißen Ihre drei Kinder? In welchen Zeitraum waren Sie damals bei Linden, Seher & Co. beschäftigt?

Ohne seinen besten Füllfederhalter und einer Kopie des Lebenslaufs in der Tasche begibt man sich auch nicht zu einem Vorstellungsgespräch.

Ein weiteres Mal die Stationen der Schul- und Berufsausbildung, des beruflichen Werdegangs und die sonstigen Angaben abzuschreiben, mag mehr als nur lästig erscheinen. Bedenken Sie aber, wenn Sie vorhaben, den Fragebogen nicht oder nur teilweise auszufüllen: Entweder präsentieren Sie sich als jemand, der schon am Anfang problematisiert oder als einer, der eine Aufgabe gewissenhaft erledigt. Allerdings müssen Sie keine Frage beantworten, die für Ihre angestrebte berufliche Aufgabe nicht relevant ist. Höchste Vorsicht bei offensichtlich selbstgebastelten Formularen! 
Ohne Wenn und Aber: Kostenlose Durchsicht von Lebenslauf oder Anschreiben!
Lesen Sie die Hinweisseite und schicken Sie eine E-Mail (mit Ihrem Textdokument als Anlage) direkt an Gerhard Winkler.
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