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1. Bewerbungshelfer: Der gute Mann von der East Bay
Es soll Leute geben, die Truebsal blasen, weil sie auf Jobsuche sind. Das muss nicht sein. Zumindest behauptet das Gerhard Winkler, der in der Arbeitslosigkeit keinen Grund sieht, "die gute Laune zu verlieren". Immerhin: Es kann viel dagegen getan werden. Und dafuer haelt Winkler Vorschaege parat.
Zum Beispiel das Online-Buch "An die Arbeit!" zum Herunterladen oder Darinherumschmoekern. Die "Aktenordner"-Sammlung ist nach eigenen Angaben Frucht mehrerer Jahre Erfahrungen mit Stellensuchenden und Arbeitslosen "bei einer sueddeutschen Bildungseinrichtung". Viel mehr ist zur beruflichen Vergangenheit Winklers nicht zuerfahren. Dafuer weiss der Surfer irgendwann, dass der Mann an der East Bay in Kalifornien lebt und aus Spass an der Freude den umfangreichen Bewerbungsdienst ins Netz speist. Sicher ist, dass saemtliche Infos kosten- und werbefrei zu bekommen sind. Auch Sponsoren stecken nach Winklers eigenen Angaben nicht hinter der Homepage. Und der Spass, den er an seiner Internet-Seite hat, ist an seinem Stil erkennbar.
Neben dem virtuellen Aktenordner sind Azubi-Infos zu habe, und "Winklers Liste", 290 Links fuer alle, die auf der Jobsuche sind, fuehren ins Netz hinaus. Ausserdem wurde eine neue Sparte "Jobs und Internet" eingerichtet. Das Netteste auf der ganzen Service-Seite: Winkler bietet seinen Lesern einen kostenlosen Korrektur-Dienst ihrer Bewerbung. Nur wer wirklich will, darf spenden.
[JOB-newsletter DIE ZEIT 41/98 vom 12. Oktober 1998]

Redaktionstip vom 27. November 1997
An die Arbeit - Eine Anleitung für Stellensuchende
Stellensuchende sind der Arbeitsmarktlage nicht hilflos ausgeliefert: dies beweist diese Seite, deren erfolgreich gemeistertes Anliegen es ist, Handlungskompetenz zu vermitteln. Nach dem Motto "Sie können mehr aus sich machen", werden Sie dabei unterstützt, Ihr Qualifikationsprofil realistisch einzuschätzen (und dann nicht unter den Scheffel zu stellen...), effektive Bewerbungsstrategien zu entwickeln, den Markt und sich selbst zu analysieren etc., um so letztendlich Vorstellung und Wirklichkeit in Einklang zu bringen Der Textreader, der ca 90 Seiten umfaßt, kann kostenlos runtergeladen und auch ausgedruckt werden. So hat der Arbeitssuchende (der ja zumeist über etwas Zeit verfügt) eine sehr praktische Arbeitsmappe, mit deren Hilfe er/sie sich frisch gestählt dem Arbeitsmarkt stellen kann.
(www.tv-hoeren-und-sehen.de/)

An die Arbeit - Job It!
Wer eine Stelle sucht und sich bewerben muß oder möchte, der durchlebt oft Momente der Rat- und Hilflosigkeit. Manchmal bleibt man nur an einer Form- oder Formulierungsfrage hängen, oft aber ist einem das ganze Konzept noch unklar. Gerhard Winkler kann helfen.Bei einer süddeutschen Bildungseinrichtung hat er erfolgreich Arbeitslose und Stellensuchende der verschiedensten Berufszweige beraten. Sein Textreader "An die Arbeit" ist im Lauf der Jahre zu einer ausführlichen Dokumentation gewachsen. Jetzt liegt das Bewerbungstraining komplett als kostenloses Online-Buch vor. Die Internet-Ausgabe ist auf den neuesten Stand gebracht und wird mehrmals wöchentlich aktualisiert. Sie bietet jede Menge Tips und Übungen und besitzt eine umfangreiche Fallsammlung. Auf der nicht-kommerziellen Web Site kann man sich das Werk auch zum offline-Lesen und Ausdrucken herunterladen und Kurzkritiken aktueller Bewerbungen studieren.Persönliche Fragen beantwortet der Autor auch gern per E-Mail.
ZITTY (http://www.zitty.de/z_zyber.htm)

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Vielen Dank für die ausführliche Analyse meines Anschreibens. Zum erstenmal habe ich ein fundiertes Feedback erhalten, was nach Rücksprache auch mit anderen Studenten, sonst nie der Fall ist. Eine kompetente Beratung in diesen Dingen, die auch auf Einzelfälle eingeht, ist mir in dieser Form sonst nicht bekannt.
[T. R., 11/98]

Gerade komme ich nach Hause und lese Ihr Lob, über das ich mich sehr sehr freue. Heute morgen habe ich aus Angst, dass Sie mir das Anschreiben zerpflücken, meinen Computer gar nicht erst angemacht.
[G.B., 11/98]

Oh weh, oh weh, wäre ich doch bloß nie auf die dumme Idee gekommen und hätte Sie ( dich ? ) nie kontaktiert! - Hihihi, ne, jetzt mal im Ernst, ich finde es echt toll, daß Sie ( jetzt bleibe ich nochmal im Sie ) sich meiner annehmen und mir helfen, meine Bewerbungs-Homepage zu verbessern.
[S., 11/98]

Sehr gelungen ! So ganz kostenlos gibt es das sonst wohl nicht im Netz!
[P.T. 2/98]

Vielen Dank fuer die Blumen....und noch mehr Dank fuer die Verbesserungen! Einige Ihrer Kommentare haben bei mir ein Dauergrinzen verursacht, welches ich den ganzen Tag nicht mehr wegbekommen habe ... ;-)
[M.G., 11/98]

Da ich soeben mit dem Studium fertig wurde und mich für Bewerbungen fit machen wollte, hab ich Deine Seiten runtergeladen und aufmerksam gelesen. Im Sozialbereich gehen die Uhren zwar noch etwas anders als in der Wirtschaft, dennoch hab ich von Deinen Tips profitiert. K.S. (25.2.98)

Ich bin gespannt, ob Ihnen meine Machwerke zusagen, denn Ihre Anmerkungen waren doch sehr informativ. R.F. (11.1.98)

Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Das Anschreiben habe ich bearbeitet. Ich werde über Ihre Fragen gründlich nachdenken. Sie haben mir gezeigt, daß ich noch genauer arbeiten und ich die benötigten Qualifikationen beachten muß. R.O. (6.4.98)

"O N L I N E B E W E R B U N G
Ausgesprochen ausführliche Ratschläge für die verschiedenen Etappen einer Bewerbung gibt das Online-Buch von Gerhard Winkler, das man auch kostenlos aus dem Netz auf den eigenen Rechner laden kann. Der Autor diskutiert Formen der Stellensuche und gibt Hinweise zum Umgangmit psychischen Schwierigkeiten bei der Selbstvermarktung. Sehr detailliert weiht er in die Geheimnisse der Bewerbungssprache ein und kommentiert dabei zahlreiche Formulierungen. Wem das nicht zu intim ist, der kann sein Bewerbungsanschreiben oder den Lebenslauf sogar kostenlos zur Korrektur an den Autor mailen. (gus.)"- Berliner Zeitung, 21.3.1998

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