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		<title>jova-nova.com :: Winklers Blog</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 09:21:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Bewerber aus der Non-Schickeria-Schicht</title>
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			<description>&quot;Wenn man wie ich aus der Non-Schickeria-Schicht kommt, erscheint einem vieles an Ihren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Wenn man wie ich&nbsp;aus der Non-Schickeria-Schicht kommt, erscheint einem vieles an Ihren Tipps&nbsp;zuerst fantastisch ... Doch einem Handwerksmeister (womöglich noch dazu aus der Provinz) so eine Winkler-Bewerbung aufs Auge drücken? Hmmm... Der erwartet doch sicher tatsächlich&nbsp;eine Schema-F-Bewerbung. Etwas anderes ist er nicht gewohnt, er ist kein Personaler, das stempelt er vielleicht als Amateur-Bewerbung ab nach dem Motto: &quot;Die/der weiß nicht mal, wie man eine ordentliche Bewerbung formuliert!&quot;&nbsp;Nimmt er sich Zeit, über die Bewerbung nachzudenken?&nbsp;&nbsp;Erkennt er den&nbsp;zweckmäßigen Aufbau? Hat er von Anfang an genug Hirn, um den Wert des Bewerbers zu erkennen?&quot; (S.K.)&nbsp;</p>
<p>–&nbsp;Machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie unbekannte Jobanbieter auf eine schriftliche Bewerbung reagieren. Diese Leute sind:</p><div><ul><li>lustlos, wenn es um das Durchlesen von mehrseitigen Elaboraten geht</li><li>ausgepowert, wenn sie schwere Dossiers in der Hand wiegen müssen</li><li>angewidert, wenn erwachsene Menschen sich vor Ihnen wieder einmal bis auf ihre Ich-Stärken entblößen</li><li>kurz angebunden, wenn sie wieder nur das hören, was alle von sich sagen</li><li>sehr misstrauisch, wenn sie merken, dass man so tut als ob.</li></ul><p>Sie erreichen Jobanbieter dann, wenn Sie sich auf das beschränken, was man von einer vertrauenswürdigen Leistungsanbieterin erwartet: 1. den eigenen Leistungsanspruch unmissverständlich herausarbeiten. 2. jede weitere sprachliche oder sonstige Handlung strikt darauf auszurichten, Vertrauen in Sie zu schaffen. </p>
<p>Ein&nbsp;Jobanbieter mag&nbsp;stockkonservativ, beschränkt wie ein Turnschuh, sogar kopf- und hirnlos und fachlich völlig unfähig sein – und Sie können nichts daran ändern. Aber alle Stellen- und&nbsp;Ausbildungsanbieter erkennen wahre&nbsp;Stärke. Alle wollen im Grund ihres bisweilen&nbsp;stockfleckigen&nbsp;und verkrüppelten Herzens jemandem&nbsp;vertrauen. </p>
<p>Sie verdienen doch dieses Vertrauen!&nbsp;Machen Sie sich deshalb&nbsp;stark, glaubwürdig und vertrauenswürdig.&nbsp;Es war vollkommen richtig von Ihnen, Betriebe aufzusuchen und&nbsp;sich persönlich an Chefs zu wenden&nbsp;– auch wenn die Ehefrau eines Inhabers sie einmal an der Tür abgefangen hat. Beim nächsten Mal kalkulieren Sie eben einen kaltes Feuer speienden Drachen ein&nbsp;und besänftigen auch den. Putzen Sie Klinken, schütteln Sie Hände, gehen Sie auf Bewerbungstour. Ihr schriftliches Vermarktungsmaterial&nbsp;kommt dann wie gerufen und&nbsp;unterstützt den Anspruch, den Sie in Ihrer Person vermitteln.</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:21:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Pro-Forma-Gespräch: Kurzvorbereitung für alle Fälle</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/pro-forma-gespraech-kurzvorbereitung-fuer-alle-faelle/</link>
			<description>Sie haben ein erstes Gespräch geführt, einen Probearbeitstag abgeleistet und erwarten die Einladung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben ein erstes Gespräch geführt, einen Probearbeitstag abgeleistet und erwarten die Einladung zur zweiten Runde mit der Personal- und der Bereichsleiterin. Da erhalten Sie mit der Terminbestätigung diesen Hinweis: &quot;Falls beide&nbsp;verhindert sein sollten, würde&nbsp;ich unseren&nbsp;Termin jedoch&nbsp;absagen.&nbsp;Wir haben Sie ja bereits kennengelernt&nbsp;und ich denke, wir&nbsp;haben eine wohlfundierte Basis, um über die Besetzung der Stelle &nbsp;zu entscheiden.&quot; – Haben Sie den Job jetzt schon so gut wie sicher?</p>
<p>Freuen Sie sich leise, dass Sie mit ein bisschen Glück&nbsp;ohne weitere Bemühungen in den Job kommen. Bereiten Sie sich aber unbedingt&nbsp;auf das Gespräch vor. Auch wenn &nbsp;es nicht zustande kommt, auch wenn&nbsp;alles schon positiv entschieden&nbsp;zu sein scheint: Jedes Gespräch ist eine Bewährungsprobe. Dort haben Sie erneut&nbsp;ALLE ANWESENDEN&nbsp;zu überzeugen.</p>
<p>Ihre Kurzvorbereitung als vielbeschäftigter Jobprofi:</p><div><ul><li>den eigenen Lebenslauf studieren</li><li>für alle Übergänge und Wechsel von einem zeitlichen Abschnitt zum nächsten eine gute Begründung finden - ohne sich in Erklärungen zu verlieren</li><li>sich darauf vorbereiten, eine umfassende - positive gehaltene – Selbstauskunft zu geben</li><li>den angepeilten Job durchdenken und ihn soweit sprachlich erfassen, dass man ihn sowohl summarisch umreißen als auch im Detail beschreiben kann</li><li>die eigenen Bedingungen und&nbsp;Wünsche durchdenken und versprachlichen</li><li>sich eingehend über die Organisation bzw. den Einsatzbereich informieren</li><li>sich klar machen, dass man nicht als Guru, Zauberer oder Erlöser kommt, dass man kein Marktschreier seiner selbst ist, dass mann keine Star-Allüren zeigt, dass aber auch keiner je erfährt, wie gut man ist, wenn man es nicht selber deutlich ausspricht.</li></ul><p>&nbsp;<a href="http://jova-nova.com/rss.xml" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Winklers&nbsp;Blog als&nbsp;&nbsp;RSS–Feed abonnieren</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:59:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Eurospaß: der europäische Lebenslauf</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/eurospass-der-europaeische-lebenslauf/</link>
			<description>&quot;Heute möchte ich gerne wissen, was Sie vom Europass-Lebenslauf halten.&quot;...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;<i>Heute möchte ich gerne wissen, was Sie vom Europass-Lebenslauf halten</i>.&quot; (T.M.H.)</p>
<p>–&nbsp;ich habe&nbsp;auf diesen Seiten&nbsp;bereits ausführliche Würdigungen des Europäischen Lebenslaufs als zivilisatorischer Großtat veröffentlicht ... in der Hauptsache halte ich ihn für ein formalistisches Monster. Er passt aber ganz gut zur Mentalität derjenigen, die ihn einsetzen: Dem Kleinteiligen verhaftete Umständler mit einem unkontrollierbaren Hang zur Selbstpädagogisierung und mit einem Faible für die kleinen Nichtigkeiten der beruflichen Existenz. Ein Hoch dem europäischen Unifizierungsgedanken! Und pürieren Sie Ihren Werdegang besser&nbsp;nicht durch dieses Formular. Schenken Sie es den Franzosen. &nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:12:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Zwischen den Welten</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/zwischen-den-welten/</link>
			<description>&quot;Ich hatte in meinen Bewerbungen immer das Problem, darzustellen und klarzumachen, dass ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;<i>Ich hatte in meinen Bewerbungen immer das Problem, darzustellen und klarzumachen, dass ich zwei für die meisten Menschen konträre Seiten habe und vereinbaren muss, den Hang zum Kreativen und Wissenschaftlichen sowie den Realitätssinn bzw.&nbsp;das Interesse an BWL. Daher habe ich mich weder ausschließlich an Ausbildungs- und Kulturstätten&nbsp;noch zwischen den Kaufleuten und&nbsp;Consultants wohl gefühlt, die Platon für ein Suppengewürz halten, die Werte höchstens mit dem Thema Börse in Zusammenhang bringen und&nbsp;deren Lebensinhalt es zu sein scheint, möglich viele Ferraris vor der Haustür zu haben. Diese Leute geben&nbsp;mir stets&nbsp;zu verstehen, den wahren Sinn des Lebens noch nicht erkannt zu haben.</i></p>
<p><i>Kurz: Für die Kreativen/Wissenschaftler erscheine ich zu realistisch, für die Wirtschaft zu theoretisch und idealistisch.</i></p>
<p><i>Welche meiner&nbsp;beiden&nbsp;Seiten gegenüber Jobanbietern&nbsp;hervorgehoben wird, da vertraue ich Ihnen. Sie können das mit Ihrer Erfahrung und aus der Distanz mit Sicherheit besser beurteilen als ich.</i>&quot; (S.H.)</p>
<p>–&nbsp;Sie sind vielleicht eine Überläuferin aus rein&nbsp;ökonomischen Gründen. Mag sein, dass Sie den Wechsel in das Consulting allein des Gelderwerbs wegen vorgenommen haben. Ein Punkt ist, wie Sie sich dabei selbst fühlen. Ein anderer, was liebe&nbsp;Mitmenschen davon halten.</p><div></div><div><p>Klar ist:&nbsp;gegenüber&nbsp;Dritten haben Sie nichts zu erklären, nichts zu rechtfertigen. Auch nicht, wenn ein Rekrutierer Sie direkt darauf anspricht. Bei aller Nachsicht mit zudringlichen Mitfühlern und scheinbar besorgten&nbsp;Empathiebolzen: Es ist müßig, Motivsuche zu betreiben, wenn doch ein&nbsp;Handeln ganz für sich spricht. – &quot;Ich habe bewusst und überlegt Türen gewählt. Habe sie geöffnet, bin durch sie gegangen und jetzt sind sie hinter mir zu. Finden Sie das in irgendeiner Hinsicht problematisch? Ich nicht.&quot;</p></div><div></div><div><p>Etwas anderes ist es, seinen geistigen Platz in einer auf Effizienz getrimmten&nbsp;Welt zu finden. Ich habe selbst eine nationale Variante der Philologie studiert, weil mir Zahlen leider null sagen und weil ich, wenn ich nicht gerade golfe oder jogge, bevorzugt sprachlich handle. Wie Sie und viele andere&nbsp;habe ich mich durch Abteilungen unseres Kosmos bewegt, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist befruchtend, wenn sich bei der Arbeit distinkte Erfahrungshorizonte verschmelzen, aber es ist eben auch sehr deprimierend, wenn herzlose&nbsp;Stoffel nichts sehen,&nbsp;nichts wissen,&nbsp;nichts vermissen und keinerlei glückliche&nbsp;Bildungserfahrungen teilen. Egal, ob Ihr Team mehr erkenntnis- oder eher gewinnstrebend handelt: Glücklich werden Sie auf lange Sicht nur&nbsp;dort, wo man Ihr Ethos achtet, Ihre Idiosynkrasien teilt und wo man die Argonauten nicht für eine Gruppe von Ostberliner Clubbesuchern hält.</p></div><div></div><div><p>Glücklicherweise haben Sie es verstanden, bei allem Jobengagement zugleich in Kunst und Kultur verwurzelt zu bleiben und sogar aktiv daran teilzuhaben. Leute wie Sie haben den Blick in die Tiefe. Das tun die synchronisch Handlungsfreudigen im praktischen Jobleben schnell als irrelevant&nbsp;ab. Bleiben Sie dennoch&nbsp;so, wie Sie sind. Wer tiefer denkt und dabei&nbsp;entschieden agiert, der kommt im Beruf weiter als die Jäger der nicht&nbsp;vergrabenen Schätze.</p></div><p><a href="http://jova-nova.com/rss.xml" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Winklers&nbsp;Blog als&nbsp;&nbsp;RSS–Feed abonnieren</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zu viele Seiten</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/zu-viele-seiten/</link>
			<description>&quot;Der Lebenslauf gefällt mir sehr gut, umfasst in der aktuellen Fassung aber 4 Seiten....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Der Lebenslauf gefällt mir sehr gut, umfasst in der aktuellen Fassung aber&nbsp;4 Seiten. Predigen Sie sonst nicht immer ein Maximum von 3 Seiten?&quot; (L.O.)</p>
<p>– Akute&nbsp;Widersprüchlichkeit ist das Kennzeichen aller Prediger, die etwas von sich halten.&nbsp;Ihr Lebenslauf hat vier Seiten, weil Ihre akademische Karriere aufgrund der Glanzleistungen Ihrer&nbsp;Promotion mehr Stationen als üblich hat, weil Ihre praktischen Erfahrungen zum jetzigen Zeitpunkt alle Gold wert sind, weil Sie einige&nbsp;für den Einstieg ins Management&nbsp;sehr&nbsp;sinnvolle Weiterbildungen auflisten und weil Sie schließlich&nbsp;mit Ihrem&nbsp;Engagement, Ihren vielen&nbsp;Veröffentlichungen und Vorträgen einfach raumgreifender auftreten&nbsp;als ein 2-Seiten-Lebensläufer. Ihre vier Seiten sind aufgelockert gestaltet, leicht durchzuarbeiten und eben so inhalts- und bedeutungsschwer, wie es sich für einen Top-Kandidaten gebührt. Später, nach den ersten&nbsp;Jahren Ihrer&nbsp;Berufstätigkeit können wir den Lebenslauf wieder etwas kürzen. Doch jetzt, für Ihre aktuelle Leistungsbilanz&nbsp;sammeln wir alles, was an der Trittschwelle zur Karriere für Sie ganz besonders spricht. Jeder schmückt sich mit den&nbsp;Daten, die er sich erarbeitet und erworben hat. Ihre sind außergewöhnlich vielfältig und besonders&nbsp;gut. Und wenn man Ihre Publikationen etc. gesondert aufführt, bleibt der Lebenslauf sowieso im Rahmen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sie wollen den Job? Was ist Ihr Claim?</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/sie-wollen-den-job-was-ist-ihr-claim/</link>
			<description>&quot;Was heißt das Wort Jobclaim?&quot; (A.R.)– anders als Mr. Oettinger oder die German Rail...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Was heißt das Wort Jobclaim?&quot; (A.R.)<br /><br />–&nbsp;anders als Mr. Oettinger oder die German Rail gehe ich ich nicht davon aus, dass Englisch das Deutsche bei uns dereinst als Verkehrssprache ablösen wird. Dass ich einen Anglizismus wie Job-Claim tatsächlich durchgängig verwende, muss ich deshalb begründen. </p>
<p>Das Wörterbuch definiert den Begriff so: <i>Claim, der u. das:&nbsp;Anspruch, Besitztitel; Werbeslogan</i>. Ich selbst habe da stets ein sorgfältig abgestecktes Terrain vor Augen, ein Stück Grund, auf den man Anspruch erhebt. Jobprofis markieren ihren Claim als den ureigenen Leistungsbereich. Ich verstehe folglich einen&nbsp;Jobclaim als den&nbsp;Anspruch, eine fest umrissene Aufgabenstellung nach den Regeln der Kunst bzw. des Berufsstands sachgerecht zu lösen.&nbsp;</p>
<p>Ohne Beweisführung ist allerdings jeder Jobclaim nur eine bloße Ansage. Jobkandidaten leiten ihn am besten&nbsp;ab aus ihren bisherigen praktischen Einsätzen, aus allen Lern- und Forschungsleistungen und auch&nbsp;aus&nbsp;den privaten&nbsp;Lebenserfahrungen und -leistungen, die sich als Argument eignen.</p><div></div><div><p>Beispiele:</p></div><div><p><i>Ich bin Produktmanageri für den Kommunikationsanbieter Wunderfone AG. Dank meiner Projektleistungen bin ich mit sämtlichen Festnetzprodukten, mit den Systembestandteilen und mit der vertrieblichen Unterstützung&nbsp;bestens vertraut.</i><br /><br /><i>Mein Thema ist das elektronische Publizieren. In diesem Bereich habe ich als Herstellungsleiterin für den Wundertüten-Verlag und die JJ Verlagsgruppe, als Verantwortliche für die Online-Produktion und als Anwendungsentwicklerin für&nbsp;Electronic Publishing nachweislich Erfolge erzielt. Dank meiner mehrjährigen Praxis bin ich mit allen Aspekten der Online-Verlagsproduktion bestens vertraut.</i></p><div><p><i>Mit den ost- und westeuropäischen Märkten und mit dem chinesischen Beschaffungsmarkt bin ich dank meiner Funktion als Geschäftsführerin eines &nbsp;Berliner Handelsunternehmens für Metallprodukte bestens vertraut. Im Bereich Erneuerbare Energien habe ich zudem aktuelle Erfahrung mit Biomasseprodukten gesammelt.</i></p>
<p>Jeder Jobprofi weiß darüber zu informieren, welches Aufgaben- und Leistungsfeld er kundig und sachgerecht bearbeitet. Einsteiger begründen ihren Claim eher aus ihren Lernleistungen als aus der Praxis. Verstehen wir also Ihren persönlichen, unverwechselbaren Job-Claim als eine verbindliche Aussage über den eigenen Leistungsanspruch, den Sie jederzeit&nbsp;spontan äußern können.&nbsp;Gelegenheiten dazu finden sich reichlich:</p><ul><li> beim telefonischen Kontakten, in der direkten Ansprache von Jobanbietern</li><li> im Jobinterview – wann immer die Frage auf Ihre besondere Eignung kommt&nbsp;</li><li> im Alltag immer dann, wenn Sie sich zu Ihrer beruflichen Tätigkeit äußern</li><li> selbst dann, wenn Ihnen im Schlaf ein Karriere-Engel erscheint, sich über Sie beugt und Sie dringlich befragt: WAS IST DEIN JOBCLAIM?</li></ul><p>Wie man in Anschreiben und Lebenslauf den Jobclaim hervorhebt und untermauert, erkläre ich in meinen Tipps und Handreichungen.</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 10:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Lebenslauf in der Interview-Vorbereitung</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/der-lebenslauf-in-der-interview-vorbereitung/</link>
			<description>Vor allem als joberfahrene Person möchte man sich eher ungern in Frage stellen lassen. Bei der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem als joberfahrene Person möchte man sich&nbsp;eher ungern in Frage stellen lassen. Bei der beruflichen Selbstvermarktung werden Sie allerdings schon in der Präsentationsphase durchleuchtet und später dann im Detail befragt,&nbsp;kritisch&nbsp;gemustert, mittels manchen Anforderungen und&nbsp;Zumutungen getestet, schließlich bewertet &nbsp;und hoffentlich am Ende auch für am besten geeignet befunden.</p><div></div><div><p>Ihr Lebenslauf und Ihr Anschreiben haben Sie bis zum ersten Gespräch gebracht. Für ein Rehearsal – meine Vorbereitung für das Jobinterview – baue ich aber den Lebenslauf auch dann neu auf, wenn er seinen ersten und wichtigsten Dienst bereits geleistet hat.</p></div><div></div><div><p>1. Der Lebenslauf ist das Faktenblatt zu Ihrer Leistungsbilanz. Sie benötigen ihn auch für sich selbst in einer optimalen Fassung.</p></div><div><p>2. Er konstituiert Ihr berufliches Selbstbewusstsein in dem Maß, in dem Sie die notwendigen Fakten auswählen, anordnen und präsentieren.</p></div><div><p>3. Deshalb erleichtert ein gut gefasster Lebenslauf es enorm, sich seines beruflichen Selbst zu vergewissern und den eigenen Jobclaim zu verinnerlichen.</p></div><div></div><div><p>Die meisten und wichtigsten Fragen an einen Jobkandidaten ergeben sich ja aus seinem Datenblatt. Einen von mir neugefassten, verdichteten und inhaltsreichen, leicht erfassbaren und zielgenauen Lebenslauf können Sie auch in Ihr Jobinterview mitbringen und dort umstandslos austeilen – Sie haben eben ein Update mitgebracht. Ein CV, der Sie selbst begeistert, wird Jobanbieter zu vielen guten Fragen anregen.</p></div><div></div><div><p>Der von mir neugefasste, zusammen mit meinen Klienten erarbeitete Lebenslauf stärkt also die berufliche Identität und ist die beste Arbeitsvorlage zur Vergegenwärtigung der eigenen Leistungsdaten und zur Ausformulierung des Jobclaims. Man kann mit der Neufassung unter Umständen zusätzlich im Gespräch punkten. Und nach dem Jobinterview hat man eine aktuelle Version an der Hand, die man im Falle einer Absage sofort zur weiteren Jobfindung einsetzen kann. Im weiteren Karriereverlauf, in den kommenden Jahren, braucht man diesen Lebenslauf dann einfach nur zu aktualisieren und anzupassen.</p></div><div></div><div><p>Aus diesen guten Gründen setze ich mich&nbsp;immer zuerst an Ihren Lebenslauf, wenn Sie mich mit einem Rehearsal beauftragen, ohne dass ich vorher Ihre Unterlagen optimiert habe, Ich möchte Sie verstehen, und das leiste ich anfangs am besten in der Auseinandersetzung mit Ihrem Werdegang. Glauben Sie mir, ich halte es für gut, wenn Sie zunächst zu sich selbst kommen, bevor andere mit Fragen kommen. Dieser Weg ist allerdings mit vielen Fragen und mit kleineren bis kniffligen Aufgaben gepflastert. Jedes Jobinterview kann man als Zumutung sehen. Dann kommen auch meine Anforderungen ungelegen. Oder man versteht einen Gesprächstermin als die Chance, seine Agenda und seine Themen durchzubringen. Kernthema ist die besondere Eignung. Wenn Ihr Lebenslauf nicht zu Ihrer spezifischen Jobeignung führt, schwächt er Sie, anstatt Sie zu stärken.&nbsp;</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Gefängnisaufenthalt und Lebenslauf</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/gefaengnisaufenthalt-und-lebenslauf/</link>
			<description>&quot;Manchmal habe ich es als Jobcoach mit ehemaligen Häftlingen zu tun. Hier stellt sich immer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>&quot;Manchmal habe ich es als Jobcoach mit ehemaligen Häftlingen zu tun. Hier stellt sich immer wieder die Frage, wie mit diesem schwierigen Punkt im Lebenslauf umgegangen werden kann. Oft wurde die Strafe lediglich abgesessen, ohne dass die Leute während des&nbsp;Vollzugs einer Arbeit nachgegangen oder eine Ausbildung gemacht hätten. Ich kann also die Haftzeit nicht mit einer Tätigkeit umschreiben.Ich rate, offen mit ihrer Vergangenheit umzugehen, die eigenen Leistungsmerkmale in den Vordergrund zu stellen und klar zu machen, dass sie in Zukunft fähige und verlässliche Mitarbeiter sein werden. Als Antwort bekomme ich immer&nbsp;gesagt, dass jeder Personaler die Bewerbungsmappe sofort zuklappen wird, wenn die Buchstaben JVA im Lebenslauf erscheinen.&nbsp;Wäre es vielleicht tatsächlich besser, den Gefängnisaufenthalt zu verschweigen, um überhaupt die Chance auf einen Job zu haben, bei dem das Führungszeugnis nicht verlangt wird? Aber wie ist das eigentlich, wenn man seine Zukunft gleich wieder mit&nbsp;einer Lüge beginnt?&nbsp;Ich denke, dass &quot;meine&quot; Leute mit Mut und Offenheit weiter kommen und so tatsächlich mit ihrer Vergangenheit abschließen können. Es handelt sich ja auch nicht um Mörder und Schwerverbrecher, sondern um Leute mit Haftstrafen bis vier Jahren. Die&nbsp;müssen doch eine Chance auf den Wiedereinstieg haben!</i>&quot; (A.P.)</p><div></div><div><p>–&nbsp;In jedem Fall würde ich zunächst einen wahrheitsgemäßen, vollständigen und monatsgenauen Lebenslauf anfertigen lassen. Sich so gut es geht vollständig erinnern,die Lebensstationen vollständig zusammenzutragen, sie auszuleuchten, halte ich für eine elementare Aufgabe eines jeden Jobstarters. Die Arbeit an der eigenen Biographie zwingt einen jeden&nbsp;Jobsuchenden ja auch dazu, sich zu seiner eigenen Biographie zu bekennen und sich selbst mit allen seinen Misserfolgen, Macken und Schrammen anzunehmen.&nbsp;</p></div><p>Dieses Datenblatt dann in eine unanstößige, gefällige, vertrauensbildende Form zu bringen ist eine Kunst, in der wir Berater glänzen dürfen und die wir auch gern an Lernwillige weitergeben. Sachverhalte positiv auszudrücken halte ich für absolut&nbsp;legitim und ehrenwert. Zwischen uns Bewerbungshelfern und den Wahrheitsverfälschern in der Wirtschaft, in der Politik und in den Medien liegen ja nicht nur Welten, sondern gleich mehrere Fegefeuer.&nbsp;Unproduktive und verlorene Zeiten verschweigen, sie bemänteln, sich Tarngeschichten ausdenken: Auch ehrenwerte Zeitgenossen greifen bisweilen zu fromme Lügen und übern sich sogar im dreisten Übertünchen schmutziger Wahrheiten. Wer dies pauschal verdammt, kennt nicht die existentielle Not von Leuten ohne Job und Perspektive.Dennoch würde ich so vorgehen wie Sie: Den Lebenslauf mit allen seinen Fehl- und Leerzeiten dem Personaler vorlegen. Möglichst Fürsprecher, Mentoren, Vertrauenspersonen mit angeben. Die harte Bewerbungsphase stehen Ihre Klienten dann mit Ihnen oder mit einem anderen echten Agenten oder Mittelsmann, der&nbsp;sich&nbsp;als vertrauenswürdiger Dritter persönlich für den Kandidaten verwendet, gewiss oft gut und erfolgreich durch.&nbsp;</p>
<p>&quot;Weshalb soll man ausgerechnet Dir vertrauen?&quot; Diese Frage ist für Ihre Klienten eine besonders große Herausforderung. Doch sie wird jedem Bewerber gestellt. Und ganz klar gilt es zuerst, das eigene Selbstbild zu festigen und das Selbstvertrauen aufzubauen, bevor man sich an die vertrauensbildende&nbsp;Maßnahme einer Bewerbungsaktion macht.</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 08:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Duale Ausbildung</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/duale-ausbildung/</link>
			<description>&quot;Ich möchte ein duales Studium (Tourismus) an einer Berufsakademie anfangen. Dafür muss ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>&quot;Ich möchte ein duales Studium (Tourismus) an einer Berufsakademie anfangen. Dafür muss ich Bewerbungen an verschiedene&nbsp;Unternehmen für das duale Studium schreiben. Ich muss erst einen Ausbildungsplatz haben, um auf der Berufsakademie aufgenommen zu werden.&nbsp;Ich bin&nbsp;nicht sicher, wofür ich mich eigentlich bewerben muss: für einen Ausbildungsplatz oder für einen Ausbildungsplatz im&nbsp;dualen System? Soll ich mich für einen ''normalen'' Ausbildungsplatz bewerben oder soll ich erwähnen, dass ich an einem dualen Studium an einer Berufsakademie interessiert bin? Ist solch eine Bewerbung für den&nbsp;dualen Studiengang genau wie eine ''normale'' Bewerbung für einen Ausbildungsplatz oder gibt es Besonderheiten zu beachten?</i>&quot; (J.K.)</p>
<p>– Arbeiten Sie in Ihrem Anschreiben an den Ausbildungsbetrieb unmissverständlich heraus, dass Sie sich um einen Ausbildungsplatz im Rahmen eines dualen Studiums der Touristik an der&nbsp;<i>Dualen&nbsp;Hochschule Baden-Württemberg&nbsp;Mannheim</i> (oder an sonst einer der namensmäßig so&nbsp;aufgedonnerten BA) bemühen. Ihr Anschreiben ist in der Tat <i>normal</i>, also&nbsp;die übliche Leistungsbilanz. Darin zeigen Sie anhand von Tatsachenbehauptungen auf, dass Sie zweifellos in der Lage sind, die Ausbildungsziele&nbsp;zu erreichen und dass Sie sich über drei bis vier Jahre hinweg als eine echte Leistungsbringerin erweisen werden. Sollte Ihnen selbst noch nicht klar sein, ob Sie sich nicht doch für eine betriebliche Ausbildung optieren&nbsp;wollen, dann machen Sie vorab Ihre Hausaufgaben und klären Sie für sich ab, welcher Weg Ihren Talenten, Ihrem Durchhaltevermögen und Ihren beruflichen Plänen am besten entspricht. Dann erst bewerben Sie sich -&nbsp;entweder für den betrieblichen oder für den dualen Weg.</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bevor das Jahr zu Ende geht …</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/bevor-das-jahr-zu-ende-geht/</link>
			<description>Sieben Tage vor Weihnachten und Sie sind immer noch ohne Job. Zeit für den Weihnachtsjoker. Passen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Tage vor Weihnachten und Sie sind immer noch ohne Job. Zeit für den Weihnachtsjoker. Passen Sie meinen Mailtext an und fügen Sie schnell entschlossen auch&nbsp;die Illustration dazu.&nbsp;Oder hatten Sie was zu verlieren?&nbsp;Im Gegenteil, Sie haben&nbsp;12 x eine Vergütung für 2010&nbsp;zu gewinnen.</p>
<p>Mail-Betreff:<i>&nbsp;<b>Bevor das Jahr zu Ende geht …</b></i></p>
<p><i>Sehr geehrte Frau Boden,<br /></i></p>
<p><i>Sie hatten mir vor einigen Wochen die Chance gegeben, mich Ihnen vorzustellen. Vielleicht ist Ihnen heute immer noch an einer engagierten, tüchtigen und für alle Office-Aufgaben gleich gut&nbsp;geeigneten Verstärkung Ihres Headcounts gelegen. Dann erneuere ich gern meinen Wunsch, für Sie im kommenden Jahr tätig zu werden. </i></p>
<p><i>Schließlich haben Sie mich in unserem ersten Gespräch voll und ganz überzeugt!&nbsp;&nbsp;Begeistert haben mich auch das geniale&nbsp;Konzept und die Firmenkultur&nbsp;Ihrer VECHTENMEISSERS SCHÖNHEITSFARM INC.&nbsp;</i></p>
<p><i>Schlagen Sie mir doch im Januar 2010 einen Probearbeitstag vor und geben Sie mir dann die Gelegenheit zu beweisen, wie ich Sie bei allen Ihren Routineaufgaben wirkungsvoll entlaste.</i></p>
<p><i>Ihnen und Ihrer Familie schöne Fest- und Feiertage! Starten Sie gut in das Neue Jahr - und &nbsp;denken&nbsp;Sie bitte daran: Ich kann Sie dabei mit voller Kraft unterstützen!</i></p>
<p><i>Herzliche Grüße</i></p>
<p><i>Alberta Langen<br /><br /><br />__<br />Alberta Langen<br />Rosendahlstraße 13<br />14195 Berlin<br />0170 8138311<br />a.langen@howsmywriting.de</i></p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:59:00 +0100</pubDate>
			
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