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		<title>jova-nova.com :: Winklers Blog</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 12:08:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mitbringsel</title>
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			<description>Zum Jobinterview etwas mitbringen! Und wie weiter? Freudestrahlend  übergeben oder auf ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jobinterview etwas mitbringen! Und wie weiter? Freudestrahlend  übergeben oder auf ein Stichwort hin hervorholen und erwartungsvoll  vorzeigen? </p>
<p> Die private Visitenkarte ist OK, aber man ist nicht wirklich wild  drauf. Womit überrascht man? Mit dem kleinen Geschenk. Da ist der  Spielraum aber extrem begrenzt. Das Fachbuch oder den Beitrag in einer  Publikation wird man ebenso wie die Arbeitsprobe nur zeigen. Das Buch  können Sie am Ende (nicht vorher) immer noch spontan verschenken. Dem  Job bringt Sie das nicht näher. </p>
<p>Sie können das Fachbuch, das Journal, die Arbeitsprobe als Gimmick  anfangs nebenbei auf den Tisch legen. Warten Sie ab, ob man darauf  anspringt. Wenn nicht, will man das Interview straff und strukturiert  durchführen. </p>
<p>Zu Gesprächsbeginn weitere Bewerbungsunterlagen verteilen ist keine  glückliche Idee. Damit unterstreichen Sie, wie unsicher Sie sind oder  noch schlimmer, wie misstrauisch. Ein Interviewer ahnt, Ihre gesamte  Selbstpräsentation wird,&nbsp;weil unstrukturiert und überdeterminiert,  grässlich verlaufen. </p>
<p>Es ist eine kleine Kunst, im passenden Moment flott das Richtige aus  der Tasche zu ziehen. Sie dürfen da nicht kramen, suchen, sich  verlieren. Ihre Präsenz macht den Unterschied zu den Mitbewerbern. Und  das kleine Geschenk? Bringen Sie eine Tüte Mini-Muffins mit. Sagen Sie:<i> Rekrutierung kostet Kraft!</i></p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:08:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Motivation schreiben. Eine Kurzeinweisung</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/motivation-schreiben-eine-kurzeinweisung/</link>
			<description>Verstehen Sie Ihr Motivationsschreiben als Wettbewerbsbeitrag in einem hoch kompetitiven Umfeld.–...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehen Sie Ihr Motivationsschreiben als Wettbewerbsbeitrag in einem hoch kompetitiven Umfeld.<br /><br />– Es beantwortet die Frage: <i>Weshalb werden Sie unser Programm erfolgreich durchlaufen? </i><br /><br />– Es ist neimals ein chronologischer Abriss Ihres bisherigen Werdegangs.<br /><br />– Es beantwortet auch nicht, was Sie persönlich alles <i>spannend, interessant, reizvoll</i>, <i>erfüllend</i> oder <i>notwendig</i> finden.<br /><br />Arbeiten Sie sich nicht am Ausbilder ab. Arbeiten Sie diese Punkte ab</p><ol><li>Auf welchen (Spezial-) Gebieten haben Sie bis heute verwertbares Wissen erworben, praktische und Projekt-Erfahrung gesammelt, Leistung erbracht, Erfolge erzielt?</li><li>In welchen Organisationen? Wer waren Ihre Förderer, Vorbilder, Projektleiter, Chefs?</li><li>Welche Studienleistungen, welche praktischen Erfahrungen, welches Engagement belegen Ihren Leistungsanspruch?</li><li>Inwieweit ergibt sich Ihr angestrebtes&nbsp; Ausbildungsziel schlüssig aus Ihrem bisherigen Weg?</li><li>Was wollen Sie mit dem angestrebten Abschluss anfangen bzw. wie soll es am Ende des Programms mit Ihnen weitergehen?</li><li>Wie gut lassen sich Ihr wissenschaftliches oder berufliches Interesse (nicht ihre löblichen<i> </i>und vielfältigen<i> Interessen</i>!) sowie ihre persönlichen (Entwicklungs-, Karriere-) Ziele mit den Anforderungen, Plänen, Inhalten der Ausbildung in Deckung bringen?</li><li>Wieso fällt Ihre Wahl gerade auf diese eine Organisation (und auf diese bestimmten Ausbilder)?</li><li>Wie werden die Ausbilder, die akademische Institution oder das Unternehmen, die Mitstudierenden oder die Kollegen konkret von Ihrem Engagement und Ihrem Beitrag profitieren?</li></ol><p>Beim Texten achten Sie darauf:</p><ul><li>Keine Einleitung.</li><li>Keine Verben der Gemütsbewegung, des Meinens und Fühlens.</li><li>Keine Hilfszeitverben wie <i>dürfen, können, sollen</i>.</li><li>Keine deklarativen Aussagen (<i>hiermit ... ich möchte ...</i>)</li><li>Keine Thesen zum Zustand der Wissenschaft oder Wirtschaft. Keine Aussagen über das, was heutzutage besonders gefordert ist. Keine Lebensweisheiten. Keine Slogans aus dem Plaudersäckchen der Weltverbesserer. Keine Zitate (<i>Schon Winston Churchill hat …</i>).</li><li>Kein Eingehen auf eigene Defizite oder fehlende Voraussetzungen. Keine Rechtfertigungen. Kein langatmiges Erklären von biographischen Umständen oder Karriereentscheidungen.</li><li>Keine Absichtserklärungen. Keine Versprechungen.</li><li>Legen Sie Aussagen über Ihre persönlichen Qualitäten einem glaubwürdigen Dritten in den Mund.</li><li>Bilden Sie sich in voller Lebens- und Leistungsgröße ab, ohne sich selbst zu erniedrigen oder zu erhöhen. </li><li>Beschränken Sie sich auf eine Seite im Brieflayout.</li></ul><p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kleine Führer </title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/kleine-fuehrer/</link>
			<description>Leadership bei XXX heißt eine Einladungsveranstaltung für junge Talente, die es wissen wollen: In...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Leadership bei XXX </i>heißt eine Einladungsveranstaltung für junge Talente, die es wissen wollen: <i>In Übungen findest du heraus, welches Potenzial in dir steckt und ob dir Führen Spaß macht.</i> Dazu bewirbt man sich mit Motivationsschreiben + Lebenslauf. Auf Nachfrage erfährst <i>Du</i> von den freundlichen Veranstaltern, was <i>ich</i> (schließlich bin <i>ich</i> Dein Bewerbungshelfer) im Moti-Schrieb zu beantworten habe: <i>&quot;Was würde dich als Führungskraft auszeichnen? Was macht Marketing &amp; Sales für dich so spannend?&quot;</i></p>
<p>Wie meinen? Darüber informieren wir ja  schon im Lebenslauf! Das arbeiten wir außerdem noch glatt und klar im  Anschreiben heraus! – Na und. Zwei Full-Dressed-Tage mit Mitarbeitern aus Marketing &amp; Sales in Mannheim (ausgerechnet dort), die bekommt man eben nicht geschenkt.</p>
<p>Du, fließ jetzt aber nicht darüber aus, was Dich <i>auszeichnen würde</i> und wieso Du dies und das <i>spannend </i>findest.  Wir wollen doch nicht dermaßen das Thema verfehlen, wie es die Typen,  die es Dir ansagen, selbst ständig tun. Leistung schlägt Motivation.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Laufbahnberatung für Frauen: „Neue Wege gehen?“</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/laufbahnberatung-fuer-frauen-neue-wege-gehen/</link>
			<description>Meine Kollegin Brigitte Späth bietet in München einen Workshop für Frauen an.
 „Neue Wege gehen?“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Kollegin Brigitte Späth bietet in München einen Workshop für Frauen an.</p>
<p> <b>„Neue Wege gehen?</b>“ </p>
<p>Das Gruppentraining dient zur Erkundung der eigenen Fähigkeiten, Stärken, Interessen, Wünsche, Träume und Ziele.<br /><br />Im Sinne einer Laufbahnberatung werden dabei auch die beruflichen  Ziele ermittelt. Der Kurs umfasst zwei Teile:</p>
<p>1. Standortbestimmung<br />2. NeuOrientierung</p>
<p>Der nächste Workshop findet an den Wochenenden 9. - 11. März und 23. - 25. März 2012 statt.</p>
<p><a href="http://www.praxis-ressources.de/page10/page10.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr zu Brigitte Späth</a></p>
<p><a href="http://www.praxis-ressources.de/page7/page11/page11.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr zum Workshop</a></p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorstellungsgespräch: Lass Bilder sprechen?</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/lasst-bilder-sprechen/</link>
			<description> &quot;Ich habe vor, im Vorstellungsgespräch anhand von ein paar Bildern meine Stationen im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> &quot;<i>Ich habe vor, im Vorstellungsgespräch anhand von ein paar Bildern meine Stationen im &quot;Lebenslauf&quot; zu visualisieren (zu jedem Foto kann ich natürlich etwas erzählen). Was halten Sie von der Idee?</i>&quot;</p>
<p>- Hat man Ihnen angekündigt, dass man Ihnen Raum für eine Selbstpräsentation geben wird?</p>
<p>&quot;<i>Dass ich mich speziell selbst darstellen soll, wurde nicht angekündigt. Diese Überlegung stammt aus den gesammelten Erfahrungen der vergangenen Vorstellungsgespräche. Oft ist es einfacher, die Sachzusammenhänge anhand eines Bildes zu erläutern. Sobald ich im Vorstellungsgespräch darum gebeten werde, meine vergangenen Stationen zu erläutern, würde ich die Bilder zu Unterstützung hervorholen.</i>&quot;</p>
<p>– Was wirkt überzeugender als der Schweiß auf der Stirn des Geistesarbeiters? Viele berufliche Leistungen lassen sich glücklicherweise dokumentieren oder illustrieren. Je eher Sie  im Auswahlprozess einen Personalverantwortlichen damit konfrontieren,  desto besser. Ich finde es deshalb gut, wenn man als kreativer Spezialist seine Arbeitsergebnisse abbildet oder sonst wie dokumentiert. Diese repräsentative Auswahl wird dann als schön gestaltete Arbeitsprobe mit der Bewerbung verschickt oder einfach online ins Profil gestellt.<br /><br />Sobald Sie im Gespräch etwas aus der Tasche kramen und vorführen, tauchen sofort rechtliche Fragen auf. Wem gehören die Rechte für dieses Objekt? Gibt der Bewerber etwa  Firmengeheimnisse preis? Und was soll man da überhaupt zeigen? Klar würde ich als Trikotagen-Designer, Songschreiber, Bremsbacken-Konstrukteur oder Entwicklungsingenieur meine Babies mitbringen. Echte Belegstücke kommen besser an als Ablichtungen. Alle Erfahrung zeigt obendrein: ein einziges, exemplarisches Artefakt erfährt größere Aufmerksamkeit und wird auch  besser gewürdigt als die Anhäufung von Schaustücken. </p>
<p>Als Ingenieur würde ich davon ausgehen, dass gerade bei Elektronikteilen ein Schalt- oder Bauplan viel erkenntnisträchtiger ist als die Ablichtung. Wenn Sie aber Zeichnungen mit dem Fachtypen diskutieren, driftet der gesprächsführende Personaler sofort ab und versinkt in Tagträume über erotische Assessments. (Stimmt ja gar nicht, er entwirft Personalkostensparmodelle. In jedem Fall rutschen Sie entweder komplett aus seinem Fokus oder er fängt an,&nbsp;sich seine eigenen Gedanken über Sie zu machen. Es ist nie gut, wenn einem im Gespräch unbeschäftigte Beobachter taxieren.) <br /><br />Alle Ihre Lebensstationen im Gespräch anhand von mitgebrachten und nach und nach ausgepackten Objekten zu veranschaulichen, das halte ich für keine famose Idee. Sie machen sich nur zum Museumsführer Ihres eigenen Werdegangs. Sie funktionieren das Gespräch zu einer Schulfunk-Vorführstunde&nbsp;um. Sie müssen nicht nur einen gelungenen Gag liefern, sondern gleich mehrere. Sie machen sich zum Conférencier Ihrer Story. Sind Sie ein begnadeter Ansager? Ihre Story soll vor allem nur erklären, weshalb Sie von der inhärenten Logik Ihrer inneren und äußeren Entwicklung her gerade an diesem idealen Ort und nirgendwo sonst als nächstes landen sollen und werden.</p>
<p>Ihre Fragen sollten sein: Dürfen Sie überhaupt eine Sache offenbaren oder aus der Hand geben? Belegt das Objekt Ihre Meisterschaft, Ihr Können und Ihr Leistungsvermögen? Gibt es eine Möglichkeit, dass ein Jobanbieter es noch vor einem Gespräch sieht?&nbsp; Eignet es sich als Mitbringsel und Gesprächsaufhänger? Können Sie es als Beweisstück bereit halten, das Sie im rechten Moment triumphierend aus der Tasche ziehen? Unterstützt es Ihr Gesprächsziel vielleicht besser, wenn Sie eine Mini-Dokumentation gleich zu Gesprächsbeginn an die Anwesenden verteilen?</p>
<p>Vergessen Sie nicht: Sie müssen sich selber meist nicht besonders ins Spiel bringen, damit es, bis es zum direkten Gespräch kommt. Als Bewerber legen Sie dann aber Ihre Person auf die Waagschale. Nichts kann einem das ersparen. Lenken Sie im Interview nicht von sich ab.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (5) </title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-5/</link>
			<description>
Wie unterscheidet man den kalkulierten Tonfall der falschen  Begeisterung vom offenherzigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&nbsp;</h2>
<p>Wie unterscheidet man den kalkulierten Tonfall der falschen  Begeisterung vom offenherzigen Eingeständnis des Anhängers und Fans? Und  wie findet man heraus, ob es sich nicht doch um blanke Ironie handelt? –  Keine Ahnung. Allzu übertrieben von etwas beseelt und durchdrungen zu  sein, macht den Apostel schnell zum Scheinheiligen. Doch Bewerber  glauben zu wissen: allein die schiere Begeisterung trägt einen schon in  den Job.</p>
<p>„<i>Die Begeisterung für andere Länder und Kulturen brachte mich zu  den Regionalwissenschaften – seitdem durfte ich unser Nachbarland Polen  kennen- und lieben lernen.“</i> </p>
<p>Den fremden Länder-Kult teilt man mit allen seinen Mitbewerbern. Im  Anschreiben sollten Sie aber herausarbeiten, was Ihr Profil im  Besonderen auszeichnet. Eine einschlägige Begeisterung treibt den einen  zum Italiener, den anderen nach Tirol und Sie zog es halt zu den  Regionalwissenschaften. Im Anschreiben bilden Sie aber keine Kausal-,  sondern Argumentationsketten. Das Kennen, Lieben und Lernen war Ihnen <i>vergönnt</i>? Was für ein Schmarren! Nichts für ungut, aber <i>durfte </i>steht im Anschreiben stets für die tränenfeuchte Klimax der Heuchelei. Sie durften? Armes Polen. Was haben Sie dort <i>genau </i>gemacht, gelernt, geleistet und erreicht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>__</p>
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			<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 09:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (4)</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-4/</link>
			<description>Politiker belehren die Bürger. Journalisten belehren die Leser. Bewerber belehren die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politiker belehren die Bürger. Journalisten belehren die Leser. Bewerber belehren die Personaler:</p>
<p><i>„Ein Ingenieur muss nicht nur technische Kompetenz aufzeigen  sondern auch wirtschaftliche Faktoren beachten um zum Erfolg eines  Unternehmens beizutragen.“</i></p>
<p>Wir wollen nicht ständig belehrt werden. Wir sind schließlich nicht  belämmert. Politiker, die sich populistisch geben, Presssäcke, die hehre  Prinzipien beschwören und Professionisten, die unflotte Plattheiten  absondern, verkennen ihre erste Pflicht: uns faktisch in Kenntnis zu  setzen.</p>
<p>Beschreiben Sie Ihre Aufgaben technischer, organisatorischer und  administrativer Natur. Gehen Sie auf Ihre übergreifenden Funktionen ein.  Zählen Sie alle Ihre Zuständigkeiten auf. Achten Sie nicht nur als  Ingenieur auf Ihre Schreibe. Wo soll man Sie denn einsetzen, wenn Sie  nicht mal Zeichen setzen können?</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (3)</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-3/</link>
			<description>„Meinen Arbeitszeugnissen entnehmen Sie bitte die Beurteilung durch meine bisherigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>„Meinen Arbeitszeugnissen entnehmen Sie bitte die Beurteilung durch meine bisherigen Vorgesetzten.“</i></p>
<p>Diese freundliche Aufforderung eines Bewerbers vergleichen Sie bitte  selbst mit folgendem Hinweis eines Mitarbeiters an seinen Vorgesetzten:</p>
<p><i>„Bitte führen Sie sich die Statements der Niederlassungsleiter  Süd, Ost und Schweiz zur Vereinheitlichung des Marketings zu Gemüte.“</i></p>
<p>Und jetzt überlegen Sie, wie Sie als Bundesprinz auf dieses Statement Ihres Pressereferenten reagieren:</p>
<p><i>„Lesen Sie doch selber nach, was sich da über Sie zusammenbraut.&quot;</i></p>
<p>Wir alle kennen Situationen, in denen erwartet wird, dass man  vorbringt, was Sache ist. Ihre Sache beim Bewerben ist Ihre besondere  Eignung für diesen einen Job. Führen Sie den Nachweis dafür im  Anschreiben und unterstreichen Sie damit auch, dass Sie das Wichtige an  der richtigen Stelle liefern.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (2)</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-2/</link>
			<description>Wer hat dies im vergangenen Jahr getextet: a) Bewerber um einen Job  in der Industrie, b) Kandidat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat dies im vergangenen Jahr getextet: a) Bewerber um einen Job  in der Industrie, b) Kandidat der Piratenpartei c) Partnersuchender auf  einer Singlebörse </p>
<p><i>„Ich bin ein optimistischer Mensch mit ausgeprägtem  Selbstvertrauen und viel Eigeninitiative sowie Engagement. Es ist meine  Überzeugung, dass alles wirklich Gewollte im Leben machbar ist.  Entscheidungen und Risiken gehe ich nicht aus dem Weg. Auf Ehrlichkeit  und Echtheit im Ausdruck und Verhalten lege ich großen Wert. Und noch  etwas: Ich habe Humor!“</i></p>
<p>Was sagt dieser Mensch über sich? Er ist von sich ziemlich  eingenommen, wuselt wild herum, lässt seine Überzeugungen heraushängen,  geht Risiken frontal an, bricht jeden Widerstand durch die Kraft seines  schieren Willens und hält sich insgesamt in seiner kernigen  Ungebremstheit für unwiderstehlich. Außerdem versteht er Spaß, vor allem  seinen eigenen. Wollen Sie ihn einstellen, ihn wählen oder gar Tisch  und Schlafsofa mit ihm teilen? In diesem Kulturkreis variieren ganze  Bewerbungsschreiben das Thema: So steht es um mich, ich kann leider  nicht anders. Warum machen Sie soviel Gedöns darum, wie Sie sind? Sagen  Sie doch einfach, was Sie bis heute gemacht haben.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (1)</title>
			<link>http://www.jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-1/</link>
			<description>Das Jahr fängt gut an! Sie verfolgen die Web-News ausgesuchter Arbeitgeber und erfahren so gut wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr fängt gut an! Sie verfolgen die Web-News ausgesuchter Arbeitgeber und erfahren so gut wie als erster von einigen brandneuen Jobangeboten! Ihr aufgefrischter Lebenslauf liegt schon zum Laden und Versenden bereit. Jetzt fehlt nur noch ein relaxtes Anschreiben. </p>
<p>Starten Sie schwungvoll, aber nicht so wie dieser glücklose Absolvent des Jahres 2011:</p>
<p>&quot;<i>Als Jungakademiker suche ich nach dem erfolgreich abgeschlossenem Studium zum Wirtschaftswissenschaftler eine erste Herausforderung im Arbeitsleben. Sie können mir dabei helfen! Im Gegenzug erhalten Sie mit mir eine junge, unverbrauchte und hochmotivierte Arbeitskraft ohne Anzeichen von Betriebsblindheit, die ihre erlernten Fähigkeiten nun gerne in der Praxis anwenden möchte.</i>&quot;</p>
<p><i>Nun</i> im Anschreiben oder in der Bewerberrede ist <i>der</i> Indikator für nervige Betulichkeit. Jungakademisches Gedöns, mittendrin ein fetter Grammatikschnitzer, das Ganze gewürzt mit einem Hilferuf, gepudert mit hoch lächerlichen Selbstaussagen und unfein abgerundet durch das Eingeständnis einer fehlenden Praxis: So etwas war auch 2011 voll daneben und das möchte man auch in diesem Jahr von Einsteigern nicht lesen.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:24:00 +0100</pubDate>
			
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