Moderator: Willkommen beim offenen Chat mit dem Bewerbungshelfer Gerhard Winkler.
Gerhard Winkler: Zwischen Nikolaus und Heilig Abend planen Jobfinder die letzten Bewerbungsaktionen für dieses Jahr. Und dabei stellen sich wie immer Fragen … Guten Abend, liebe Freunde und Besucher von jova-nova.com! Wie ist das Karrierejahr 2009 für Sie verlaufen? Was steht bei Ihnen noch an?
Wie immer habe ich am Anfang unseres Chats eine eigene Frage auf dem Herzen - sie wurde mir heute von einem Leser gestellt: Darf man sein Notizbuch mit den vorab notierten Fragen zum Job und zum Jobanbieter mit in das Vorstellungsgespräch nehmen? Und ab und zu einen Blick auf seinen Aufschrieb riskieren? Vielleicht sogar Notizen während des Interviews machen? Was meinen Sie dazu?
Susanne: Ich hatte manchmal ein Notizbuch bei Gesprächen mit plus Schreibgerät, habe es aber noch nie verwendet - das würde so aussehen, als könne man sich nichts merken. Ich würde das Buch nur verwenden, wenn ich mir eine Website, Literatur oder ähnliches notieren müsste.
dahlia: Hallo Herr Winkler. Zu Ihrer Frage - ich denke ein Notizbuch ist nicht verpönt, aber wer gut konzentriert neue Informationen speichern kann, sollte auch damit glänzen dürfen, ohne Notizen auszukommen.
Gerhard Winkler: Danke für Ihre Einschätzung!
chris50m: Hallo, zusammen. @ GW: Ich nehme mir immer eine kurze stichwortartige Liste mit "meinen Punkten" mit, die ich auch demonstrativ abhake. Immerhin treffen wir uns auf Augenhöhe und ich will wissen, ob das Unternehmen auch zu mir passt. Aber da ich noch keinen neuen Job habe, liegt’s vielleicht (mit) daran. Bin für Tipps dankbar.
Gerhard Winkler: Ich teile Ihre hier geäußerten Ansicht. Mein aktueller Tipp zu Notizen und Aufschrieb steht im Blog.
Frau_Müller: Darf man sein Notizbuch mit Fragen zum Job und zum Jobanbieter mit in das Vorstellungsgespräch nehmen? JAA. Und ab und zu einen Blick auf seinen Aufschrieb riskieren? JAA. Vielleicht sogar Notizen während des Interviews machen? JAA. ABER WELCHE FRAGEN FRAGE ICH AM ENDE; WENN ICH GEFRAGT WERDE; WAS ICH NOCH WISSEN WILL?
Gerhard Winkler: Liebe Frau Müller, fragen Sie nie von sich aus nach dem Gehalt, wenn man das Thema noch nicht angeschnitten hat. Fragen Sie nie, wie Ihre Performance gewesen ist. Fragen Sie unbesorgt die Fragen, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Fragen Sie nach einer Visitenkarte, wenn Sie sonst nichts zu fragen wissen.
Frau_Müller: Hallo Herr Winkler, hallo an Alle! Meine Frage: wenn frau bei einem Vorstellungsgespräch am Ende gefragt wird, ob frau noch Fragen hat, fällt mir keine einzige ein! Welche Fragen könnte ich stellen?
Gerhard Winkler: Eine Frage, die man immer stellen kann ist, ob man den Arbeitsplatz sehen darf. Oder Sie sagen: "Ich habe keine weiteren Fragen, aber ein Kompliment möchte ich schon gern loswerden ..."
chris50m: @ Frau Müller: meine Strategie: Fragen VORHER überlegen, z. B. wie ist der Job in die Struktur/Organisation des Unternehmens eingebettet? Was wird von mir in den ersten XY Monaten erwartet? etc. Bereits beantwortete Fragen (demonstrativ) abhaken und sagen: das und das haben Sie mir schon im Gespräch beantwortet ... im Moment habe ich keine Fragen mehr. Oder: wie gehen wir jetzt konkret weiter vor? (das ist mein letzter Ausweg, falls ich gar nichts mehr zu fragen weiß oder einfach total platt bin nach zwei Stunden Frage-Antwort Ritual).
Susanne: Was möchten potentielle Arbeitgeber auf die Frage "Warum haben Sie sich bei uns beworben" hören?
Gerhard Winkler: Am einfachsten ist: "Weil ich mich in der Stelle gut sehen konnte. Und nach dem, was ich bis jetzt bei Ihnen gesehen und gehört habe, kann ich mich auch sehr gut in Ihrem Team sehen."
Die Frage nach dem Bewerbungsgrund ist so wichtig, dass man einen eigenen Chat einrichten kann. Sie finden meine Überlegungen dazu auf jova-nova.com. Suchen Sie nach MOTIVATION oder BEWERBUNGSGRUND.
Lars1: "Wie sind Sie auf unser Unternehmen aufmerksam geworden?" Bei Konzernen finde ich die Beantwortung meist sehr schwierig. Gibt es da einfachen Rat?
Gerhard Winkler: Es ist eine wunderbare Frage, denn sie erlaubt Ihnen, mit Ihrem historischen Wissen zu glänzen. Jede Firma hat eine Geschichte. Finden Sie einen Anknüpfungspunkt, erklären Sie, damals bin ich schon auf Sie aufmerksam geworden und als ich Ihr Jobangebot gesehen habe, musste ich gleich reagieren.
chris50m: Was will ein Personaler über mich in Erfahrung bringen, wenn er fragt. "Was würden Sie machen, wenn Sie morgen 30 Mio. Euro im Lotto gewinnen?"
Gerhard Winkler: "Ich spiele nicht Lotto - dafür kann ich zu gut rechnen." - Fragen wir lieber nicht, was der Rekrutierer mit einer Wenn-Dann-Frage über Ihre Haltung zum Arbeitsleben und über Ihren Realitätssinn erfahren will. Überlegen wir uns, wie wir die Frage nutzen, um uns als ausgebufften Jobprofi darzustellen. „Was ich unternehmen würde, wenn ich morgen gegen jede Wahrscheinlichkeit und ohne eigenes Zutun zu sehr viel Geld käme? Mit Verlaub, das geht nur meine Frau und meinen Vermögensberater etwas an.“
Marjonka: Ich wurde in einem Bewerbungsgespräch von einer großen renommierten Firma dazu aufgefordert, mein Thema der Diplomarbeit in 3 - 5 Sätzen der Managementebene zu präsentieren. Auf diese Frage war ich nicht vorbereitet und verbal zu improvisieren ist nicht mein "Ding". Ich bekam nächsten Tag eine Absage. Ich frage mich, was Personaler da hören wollen. Wie soll ich bitte eine Tätigkeit von 6 Monaten in 5 Sätzen beschreiben? Wenn ich dies könnte, würde dies nicht auch bedeuten, ich würde die übrigen Tätigkeiten für weniger wichtig erachten? Ich weiß, dass es dem Personaler wichtig war, zu sehen, dass ich mich auf der Managementebene genauso bewegen kann wie auf der Ebene eines Technikers. Dennoch weiß ich selbst einen Monat danach nicht, was ich hätte antworten können.
Gerhard Winkler: Liebe Marjonka, es ist weder ungewöhnlich noch ungebührlich, von Absolventen oder Studierenden eine Zusammenfassung der Diplomarbeit zu erbitten. Ich verstehe nicht ganz, wieso Sie diese vorhersehbare Chance zu punkten nicht wahrnehmen wollten. Freuen Sie sich über jede Gelegenheit, ein Resümee Ihrer Diplomarbeit zu ziehen. Muster: Titel – Unternehmen bzw. Institution – Fragestellung – Hauptthese – Beweisführung bzw. Erkenntnisse
Franco: Hallo zusammen, ich hatte vor geraumer Zeit ein Vorstellungsgespräch und die Personalerin wollte von mir wissen, in welcher Situation ich "ausflippen" würde. Ich wich der Frage aus und sagte, wenn ein wichtiger Mensch in meinem Leben sterben würde. Wie würden Sie auf diese Frage antworten?
Gerhard Winkler: Was verstehen Sie unter „ausflippen“? Und was verleitet Sie zur Annahme, dass ich meine Selbstkontrolle verlieren könnte? Möchten Sie mich damit auf den Umstand aufmerksam machen, dass bei Ihnen Mitarbeiter dazu tendieren, auszuflippen? Wollen wir ein paar Stresssituationen durchspielen?
Michaela: Lieber Herr Winkler, bin Absolventin, ohne Job, habe Depressionen. Was würden Sie mir raten zu sagen, wenn ich im Vorstellungsgespräch gefragt werde, wieso die Lücke zwischen Abschluss und Berufseinstieg bei mir so groß ist? Konzentriere mich gerade auf meine Genesung, mache keine Weiterbildung, lese dennoch sehr viel Zeitung und Fachartikel.
Gerhard Winkler: Das eine ist, dass Sie eine gute Erklärung für die zeitliche Lücke brauchen. Genau so wichtig ist es, dass Sie als Kandidatin nicht niedergeschlagen und bedrückt wirken dürfen. Ich denke, dass man hier vielleicht mit einer etwas fingierten Story arbeiten muss, in der Ihre Niedergeschlagenheit einen äußeren Grund hat. Sie müssen ja nicht Auskunft über Erkrankungen geben, aber Sie haben eben über Ihre Ausbildungs- und Jobstationen zu berichten.
Kildare: Hallo, ich war in einem Vorstellungsgespräch (bin 42 Jahre) und wurde dort, meiner Meinung nach ziemlich blöd behandelt, zum Beispiel "Muss ich Ihnen alles aus der Nase ziehen" und solche Fragen wie "Wie viele Krawatten werden pro Tag in England verkauft". Sollte man da nicht einfach aufstehen und gehen. Dort arbeiten wollte ich sowieso nicht mehr.
Gerhard Winkler: „Muss ich Ihnen alles aus der Nase ziehen“ ist aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass Sie nicht das Beste aus der Situation gemacht haben. Schließlich gehen Sie in ein Interview, um Ihren Jobclaim zu vermitteln und durchzusetzen. Die Frage nach den Krawatten haben Sie einfach zu beantworten. Die Anzahl kann man überschlagen. Wichtig ist, dass Sie laut denken und Ihren Lösungsweg angeben. Ich habe irgendwo auf jova-nova.com einen Text über die Anzahl der Gas Stations in den USA stehen, der behandelt eben diesen Fragetyp.
BenediktN: Hallo Herr Winkler, ich war am Samstag bei Ihnen im Seminar. Ich komme gerade von einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum. Es war grausam. Ich musste die ganze Zeit meinen Lebenslauf rechtfertigen (Hab ich nicht gut gemacht glaub ich) und dann konnte ich eine fachliche Frage nicht beantworten, da klappte er meine Mappe zu und das Gespräch war eigentlich vorbei. Was kann man da tun?
Gerhard Winkler: Lieber Benedikt, Sie wurden gegrillt. Abhilfe schafft beim nächsten Mal: Klar und kurz begründen, warum Sie zwischendrin gewechselt haben. Nicht erklären, nicht rechtfertigen – einfach nur darstellen. Und sich vorab überlegen, was man im Unternehmen genau tun will, was die brauchen, was man bieten kann.
Patricia: @ Benedikt: Was man als Bewerber für Rechtfertigung hält, ist oft einfach nur Interesse. Ich war mal Krankenschwester, dass ich jetzt Personalerin bin, muss ich auch jedes Mal neu erklären. Der fachliche Sprung ist einfach zu krass, als dass der Rekruter ihn einfach übergehen würde!
Miss_Lola: Hallo Herr Winkler, ich bewerbe mich jetzt seit 14 Monaten erfolglos. Mein Bewerbungsanschreiben ist super, ich wurde dieses Jahr bereits zu ca. 30 (!!!) Gesprächen eingeladen, aber bekomme nur Absagen. Offensichtlich scheitere ich immer im persönlichen Gespräch, obwohl mir von verschiedenen Seiten immer wieder bestätigt wurde, dass ich weder arrogant noch inkompetent o. ä. wirke. Meine Gehaltsvorstellung habe ich bereits um 1.000 EUR reduziert. Es ist ein Wunder, dass ich mich immer noch aufraffen kann, morgens um 8 h aufzustehen und Bewerbungen zu schreiben und Nachfass-Telefonate zu führen. Ich bin 30 und kann bisher gerade mal zwei Jahre Erfahrung in meinem Bereich (ich bin Personalfachkauffrau) vorweisen, mir läuft also die Zeit davon. Was kann ich sonst noch tun?
Gerhard Winkler: Liebe Lola, die Situation für Personalreferenten ist doch allgemein so mau, dass es an ein Wunder grenzt, wenn Sie so oft eingeladen wurden. Es könnte wohl an Ihrem Auftreten liegen - ziemlich sicher nicht an Ihrem Gehaltswunsch. Über den lässt sich ja immer reden. Ich würde wirklich gern aus Ihrem Lebenslauf 4 Dutzend Fragen ableiten und schauen, wie Sie sich schlagen ... haben Sie schon einmal mit einem Trainingspartner geübt?
Gerhard Winkler: Hi, Lars, Chlio, Miss_Lola und Manuel ... sind Sie gemeinsam gekommen? Von wo aus chatten Sie?
Miss_Lola: Vom linken Niederrhein
Gerhard Winkler: Liebe Miss Lola, am linken Niederrhein gibt es eine Diplompsychologin, die mit Ihnen Ihr Gesprächsverhalten durchgehen könnte.
Patricia: Hallo nochmals, der User-Name Miss Lola wurde gerade nicht mehr zugelassen, bzw. ich konnte ich mich nicht mehr einloggen. Also hier unter anderem Nick. Vielen Dank schon mal für die Antwort, Feedback habe ich mir schon bei Freunden geholt, die auch Personaler sind. Hier und da wurde an Formulierungen gefeilt, was ich im Interview auch umsetze. Mittlerweile nimmt mich fast keiner mehr für voll, wenn ich dauernd nur von Einladungen und Absagen berichte. Es ist wirklich zum Verzweifeln!!!
Gerhard Winkler: Ich glaube nicht, dass es an Formulierungen liegt. Sie sind Akademikerin, Sie wissen sich auszudrücken.
Patricia: Können Sie mir die Psychologin hier nennen oder wie kann ich ihre Daten kommen?
Gerhard Winkler: Die Beraterin heißt Dorothee Angenendt, dorothee.angenendt@mac.com.
Tina: Ich habe folgendes Problem/folgende Fragen: Ich habe mir von Ihrer Homepage schon viele Anregungen geholt, aber ich bekomme meine Bewerbung einfach nicht hin. Ich bin 40 Jahre alt, und bin a) Bürokauffrau und b) Diplompädagogin Vor 8,5 Jahren habe ich meine "Einstiegstelle" als Pädagogin gekündigt, weil dort die Arbeitsbedingungen mies waren und ich das nicht mehr bewältigt habe. Ich war "nur" 1,5 Jahre dort. Dann habe ich mich ins Büro "gerettet" - zuerst ein halbes Jahr per Zeitarbeit - dann öffentlicher Dienst. Jetzt bin ich schon seit 8 Jahren an meiner "Übergangslösung" - hatte während dieser Zeit auch eine große Krise mit Klinikaufenthalt. Mir geht es jetzt eigentlich wieder gut, aber wenn ich mich an die Bewerbungen setze, habe ich das Gefühl, ich kann nichts wirklich gut. Ich will eigentlich wieder als Pädagogin arbeiten, aber wie erkläre ich diese lange "Auszeit", die ich jetzt schon im Büro bin. An meiner Bürostelle hätte ich laut Vertrag nur stupide Arbeiten zu machen. Aber mein täglicher Job ist dann doch, dass mein "höhergestellter" Kollege (Assistent der Chefin) mir ständig Arbeiten gibt, die eigentlich sein Job wären. Er macht seinen Job teilweise ziemlich schlecht, undurchdacht und unstrukturiert. Ich bin eher sehr sorgfältig bis "zu sorgfältig", kann dann seine Fehler nicht einfach ignorieren, sondern bessere nach, kümmere mich drum, obwohl es doch seine Aufgabe wäre etc. Ich bekomme deswegen immer wieder Stress mit ihm und der Chefin. Eine bessere Gehaltsstufe und bessere Aufgaben konnte ich aber nie bekommen, der Antrag wurde abgeschmettert. Das macht mich oft ziemlich fertig, so dass ich abends nicht mehr in der Lage bin, endlich mal eine gute Bewerbung zu verfassen. Ich hab dann einfach den Kopf nicht frei. Und ich kann halt kaum Berufserfahrung als Pädagogin vorweisen. Wie kann ich aus diesem Dilemma rauskommen? Ich denke, dass in meinem Fall nur Initiativbewerbungen wirklich weiterhelfen, aber wie kann ich es erklären, dass ich die letzten 8 Jahre so einen minderwertigen Job gemacht habe? Wie kann ich erklären, dass ich mich trotzdem im pädagogischen Bereich wieder einarbeiten will?
Gerhard Winkler: Liebe Tina, es scheint das Schicksal vieler begabter Frauen zu sein, dass sie klaglos das Fehlverhalten anderer korrigieren und Mehrfacharbeit leisten. Ganz klar: Sie haben sich von dort zu retten, sonst verlieren Sie Ihre Seele. Aber warum denken Sie, dass Sie den Wechsel zurück ins Fach groß rechtfertigen müssen? Damals wollten Sie mehr an Lebenserfahrung gewinnen. Jetzt spüren Sie, dass Sie den Kindern etwas geben können.
Tina: Nun ja, mein Problem ist, dass ich von der Art, wie Sie Anschreiben vorschlagen, sehr begeistert bin, also dass man gleich mal mit den besten Leistungen beginnt, aber ich finde keine Lösung für mich. Ich habe ja für die letzten 8 Jahre keine Erfahrungen als Pädagogin vorzuweisen. Und so eine "ich würde gerne...."-Bewerbung als 40-Jährige, die kommt bei der großen Anzahl an jungen oder erfahrenen Mitstreiterinnen ja nicht gut an. Bin schon etwas "planlos"...?!?
Gerhard Winkler: Tina, ich will nicht als insensibel und zackig erscheinen, aber 40 ist doch ein gutes Alter, um Kiddies zu unterrichten. Und Sie haben die Ausbildung, plus etwas einschlägige Erfahrung plus sehr viel berufliche Praxis. Sie stehen mitten im Leben. Glauben Sie nicht, dass Sie dank Ihrer Erfahrung wirklich etwas ausrichten und bewirken können?
Tina: Meine Ziele im pädagogischen Bereich sind eher "Sozialdienst in einer Klinik, Sozialberatung, etc., aber da ist ja Lebenserfahrung und Co. auch wichtig. Bieten Sie eigentlich in naher Zukunft auch mal ein Bewerber-Seminar in der Nähe von Stuttgart an?
Gerhard Winkler: Kommen Sie nach Berlin, übernachten Sie dort günstig, besuchen Sie meinen Workshop Anders bewerben (Ihr Partner kauft derweil die Museumshops leer), die Kursgebühr ist so niedrig, dass der ganze Trip sich nicht nur wirklich rentiert, sondern auch das Portemonnaie nicht übermäßig belastet.
wsdf: Hallo Herr Winkler, nachdem ich mich 6 Monate vergeblich um eine Stelle im Bereich (Prozess)beratung bemüht habe, mache ich jetzt seit 5 Monaten ein Praktikum. Leider nicht in einer Beratung, aber zumindest bin ich für ein Projekt verantwortlich und sammele Erfahrung in SAP. Da ich vernünftige Arbeit leiste, habe ich die Möglichkeit, als Praktikant auf unbestimmte Zeit in dem Unternehmen zu bleiben, sollte ich bis Ende des derzeitigen Projektes keine feste Anstellung finden. Eine nachfolgende Aufgabe ist schon gefunden, die ist allerdings weniger interessant und bringt mich nur begrenzt weiter. Meine Frage jetzt: Soll ich diese Möglichkeit wahrnehmen und mich weiterhin aus dieser Position auf Festanstellungen bewerben oder soll ich versuchen, ein anderes Praktikum, wenn möglich in einer Beratung, zu machen?
Gerhard Winkler: Bewerben Sie sich aus dem Praktikum heraus. Wenig zu verdienen und mies zu arbeiten schädigt Ihr Selbstwertgefühl, aber nichts zu tun zu haben, schädigt noch weit mehr Ihre Reputation. Aus einem Praktikum kommen Sie doch immer von heute auf morgen heraus.
gug: Hallo Herr Winkler, noch einmal viele Grüße aus Dortmund. Bin eben aus dem Chat geflogen und musste einen neuen Namen annehmen. Vorher wsdf jetzt gug. Um noch einmal an meine Frage von eben anzuknüpfen: Gibt es eine Anzahl von Praktika nach dem Studium, die zu hoch ist, also dass ein Arbeitgeber denkt, dass da was nicht stimmt mit dem Bewerber, wenn er nie übernommen wird?
Gerhard Winkler: Eine Folge von Praktika nach dem Studium verweist nicht auf die Inkompetenz des Kandidaten sondern auf die Unfähigkeit der Wirtschaft, auch in schlechten Zeiten für den Nachwuchs zu sorgen.
abc: Guten Abend! Ich bin seit drei Jahren mit meinem Studium fertig, finde aber partout keine Arbeit (bzw. keine Arbeitgeber, die mich einstellen wollen). Macht es Sinn (nochmals) ein Praktikum im angestrebten Berufsfeld zu machen, um am "Thema" zu bleiben und den Lebenslauf mit aktuellen Tätigkeiten zu füllen?
Gerhard Winkler: Sie brauchen praktische Erfahrung wie ein Ertrinkender Luft braucht. Nehmen Sie, was sich Ihnen bietet. Die nächsten Monate und vielleicht Jahre werden nicht rosig, aber Sie müssen da durch.
JH: Hallo, Herr Winkler!!!
Gerhard Winkler: Hi, JH! JH hat gerade eine Insolvenz seines Arbeitgebers überlebt, aber die Bretter, auf denen er steht, sind noch ziemlich brüchig. Können Sie (wieder) gut schlafen?
JH: Zur Beantwortung Ihrer Frage: das Jahr 2009 verlief beruflich gesehen durchwachsen. Nach der Insolvenz meines Arbeitgebers bin ich doch einer von wenigen, die durch die Folgefirma übernommen wurden.
Gerhard Winkler: Und Sie haben, was ich hier wirklich hervorheben möchte, neben der Suche eines neuen, stabileren Jobs vor allem auch eine nebenberufliche Weiterqualifizierung gebucht.
JH: Gibt es in Hamburg Personalvermittlungen, die Sie empfehlen können???
Gerhard Winkler: Ich habe keine im Kopf, aber ich kann nachfragen.
JH: das wäre super, danke!!! Meine Frau und ich haben für 2010 ein großes Ziel! Jobs finden, mit denen wir beide glücklich sind und eine schöne Wohnung in Hamburg!!! :-)))
Gerhard Winkler: J., Sie lieben den Regen und englische Regenbekleidung - oder gibt es sonst einen Grund, um nach HH zu ziehen?
JH: Nun, die Stadt hat schon einiges mehr als Regen und schicke Regenbekleidung zu bieten!!!! Meine Frau will in der Tourismusbranche den einstieg finden (sie hat in ihrer Heimat Kolumbien Verwaltungsfachfrau für Fluggesellschaften studiert) und ich habe auch mehr Chancen, beruflich voranzukommen! Und statistisch gesehen hat Köln mehr Regentage als Hamburg!
JH: Eine Frage, Herr Winkler: wie stehen meine Jobchancen, dass ich nach 7 Jahren, die ich nicht mehr als Versicherungskaufmann gearbeitet habe, wieder in meinem alten (gelernten) Beruf arbeiten kann???
Gerhard Winkler: Sie haben das Wissen, Sie finden schnell wieder rein und dass Sie kundenorientiert und abschlussstark arbeiten, das wollen Sie ja beweisen!
JH: Ich mache jetzt ja, wie Sie wissen, eine Weiterbildung im Logistikbereich! Ich meine, im Vertrieb bekommt man immer eine Stelle, aber darauf bin ich nicht mehr so scharf.
Gerhard Winkler: Logistik ist für Sie eine gute Sache. Sie sind ja da schon halb drin.
JH: Schön, dass wir uns auch im Chat mal austauschen konnten, Herr Winkler!!! ich habe Ihnen heute Nachmittag meine kompletten Bewerbungsunterlagen geschickt und bin gespannt, was Sie dazu sagen!!!! Ich wünsche einen schönen Abend!
Luca: Guten Abend, Herr Winkler, ich (44) aus Stuttgart bin seit Januar arbeitslos als Maschinenbautechniker. Inzwischen habe ich ca. 80 Bewerbungen geschrieben und 6 Vorstellungsgespräche gehabt. Viele Firmen verlangen eine Gehaltsangabe, jedoch gebe ich diese nicht an. Ich schreibe immer, dass ich über die Gehaltsvorstellung in einem persönlichen Gespräch sprechen möchte (da ich die Anzahl der Wochenstunden in den einzelnen Firmen meistens nicht kenne). Was meinen Sie, was der Grund für so wenig Resonanz seitens der Personaler sein könnte (Alter, keine Gehaltsvorstellung, etc.).
Gerhard Winkler: Lieber Luca, schreiben Sie alle 80 Unternehmen noch einmal an. Erneuern Sie Ihren Wunsch nach Mitarbeit. Rufen Sie bei anderen Firmen möglichst an, bevor Sie eine Bewerbung verschicken. Ich würde im Stuttgarter Raum auch Firmen abklappern. Gute Gelegenheit, einmal den Porsche zu bewegen! Sie sind seit mehreren Monaten auf Jobsuche - geben Sie jetzt immer einen Gehaltswunsch am unteren Ende an. 44 ist doch kein Alter für einen Maschinenbautechniker!
Nicole: Hallo Herr Winkler, ich hätte gerne mal Ihre Meinung gewusst. Wenn man als ledige Frau Anfang 30 ständig Absagen kassiert, kann es auch daran liegen, dass die Firmen lieber jemanden einstellen, bei dem nicht gleich die Gefahr einer Schwangerschaft besteht? Manchmal denke ich mir, dass ich es auch deshalb so schwer habe, eine neue Stelle zu finden. Oder spielt das weniger eine Rolle bei den Firmen?
Gerhard Winkler: Liebe Nicole, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Absagen nicht aus einer irgendwie augenfälligen Disposition zur Reproduktion abgeleitet werden. Manchmal liegt es an einem selbst, dass abgesagt wurde, oft sind die Gründe auf der Anbieterseite und denkbar banal. Was immer hilft, wenn man eine junge, attraktive Berufseinsteigerin ist: Den Sex Appeal unterspielen (Kleidung, Make-up, Auftreten) und strikt professionell auftreten. Falls bereits die Unterlagen schnell zurückkommen, müssen Sie Ihr Profil, Ihre Präsentation und die Anforderungen genau prüfen.
Chlio: Hallo Herr Winkler, ich bin hier allein und grüße Sie von Berlin aus. Wegen einer ziemlich langen "gesundheitsbedingten" Abwesenheit war ich nicht in der Lage, im November zu chatten und jetzt bin ich wieder zu Hause und freue mich auf Erkenntnisse bei heutiger Chat-Runde.
Gerhard Winkler: Hi Chlio, das aktuelle Wetter fördert weder die Gesundheit noch schürt es die Freude am Kontakten und Sich-selbst-vermarkten.
Lars: Ich möchte mich initiativ bewerben. Zwar habe ich eine Vorstellung von der gewünschten Tätigkeit, weiß jedoch nicht, wie in der betreffenden Firma die offizielle Jobbezeichnung lautet bzw. die Abteilung heißt. Wie formuliere ich das am besten im Anschreiben?
Gerhard Winkler: Die Tätigkeit statt der Position oder dem Jobtitel angeben: Mitarbeit im Vertriebsinnendienst.
JH: Ist es bei Initiativbewerbungen auch dringend erforderlich, vorher telefonisch mit der Firma in Kontakt zu treten und einen Ansprechpartner zu benennen?
Gerhard Winkler: Sie rufen nicht gern an und reden nicht gern mit den Leuten. Es ist nicht erforderlich, vorab anzurufen, aber Sie sollten sich in die Pflicht nehmen und es tun.
Lars1: So jetzt bin ich wieder da. Neben meinen Fragen zu Initiativbewerbungen nun eine allgemeine Frage: Bei Onlinebewerbungen gibt es ja oftmals dieses ominöse "Über mich"-Feld. Was gibt man denn da schlauerweise an? Grüße aus Wuppertal!
Gerhard Winkler: Hi Lars, ich würde dort mein Anschreiben hinein kopieren oder aber meinen Jobclaim in 2 - 3 Sätzen formulieren. Im Gegensatz zu der Verhaltensweise, die sich aufdrängt, würde ich hier nie über meine persönlichen Stärken schreiben.
Lars1: Das werde ich Zukunft beherzigen.
dahlia: Neue Frage: Mit welchem Betreff sollte man eine Mail versehen, mit der man nach der Bewerbung und angedeutetem Interesse des Arbeitgebers die Entscheidung forcieren möchte?
Gerhard Winkler: Hallo Dahlia - ich würde immer nur den nackten Jobtitel bzw. die Tätigkeit im Betreff notieren. (Plus die Kennnummer einer Anzeige, falls vorhanden.)
Susanne: Würden Sie das Anschreiben direkt als Text in die E-Mail packen oder den Brief am Anfang in die PDF-Datei mit anschließendem Lebenslauf und Dokumenten?
Gerhard Winkler: Das Anschreiben ist die Mail!
chris50m: Apropos Weiterbildung: die Agentur hat mir gerade eine Qualifikationsmaßnahme verpasst, obwohl der eingeschaltete Personalprofi (der, der Sie, lieber Gerhard Winkler empfohlen hat) nach einem einstündigen Interview und Bewerbungsmappen Check gemeint hat, ich brauche keine.
Gerhard Winkler: Wenn Sie in eine Qualifikationsmaßnahme gehen und der Trainer hat nicht Ihr Kompetenzlevel: Ordnen Sie sich im Kurs unter, bringen Sie alternative Strategien und Methoden nur so ein, dass der Trainer sein Gesicht wahrt. Der liebe Gott hat in seiner unerforschlichen Tatterigkeit einen Kurs für Sie gebucht. Üben Sie sich in Demut und optimieren Sie Ihre Sozialfähigkeit. - Ich meine es durchaus ernst und ich denke, wenn Sie mich zwischendrin anzapfen, versorge ich Sie und die anderen Teilnehmer gern mit Arbeitsblättern.
chris50m: Damit keine Missverständnisse über den Personaler entstehen: der Typ ist gut und der Nasenfaktor stimmt. Wir werden auf Kosten der Agentur lustige Tage verbringen.
zahlenrodeo: Guten Abend Herr Winkler. Wie kann ich rausbekommen, warum ich eine Absage bekommen habe? Mir ist klar, dass ich bei Gründen, wie zu alt oder anderen persönlichen Gründen, keine Antwort bekomme. Mich würden mehr die fachlichen Kenntnisse interessieren, die ich nicht habe.
Gerhard Winkler: „Ich weiß, dass Sie mir nichts über die Gründe Ihrer Absage verraten. Ich habe eine ganz andere Bitte: Wenn unser Jobinterview ein Mitarbeitergespräch gewesen wäre, welche Aufgaben hätten Sie mit mir vereinbart, damit ich mich fachlich weiterentwickle?“
abc: Guten Abend aus Esslingen
Gerhard Winkler: Hallo, Esslingen! Ich freu mich, dass Sie mitchatten!
Marjonka: Guten Abend, Herr Winkler. Ich bin gestern das erste Mal über Ihre Seite gestoßen und muss viele Ihrer Ansichten teilen. Wie vermutlich alle hier, befinde ich mich seit einigen Monaten auf Jobsuche und bin bisher wenig erfolgreich gewesen. 25 Bewerbungen, 20 Absagen. Mein Lebenslauf ist lückenlos, alle Entscheidungen über meine Karriere habe ich wohlbedacht getroffen. Dennoch hilft dies momentan nicht sehr. Bei der Durchsicht Ihrer Homepage verfolgte mich jedoch eine Frage: Wie sieht Ihr Lebenslauf aus? Habe ich diese Antwort etwa überlesen?
Gerhard Winkler: 25 Bewerbungen ist wirklich nicht viel. Ich würde versuchen, mehr Leads zu knüpfen und zu verfolgen. Und vielleicht doch den Kurzcheck der Unterlagen buchen.
Marjonka: Herr Winkler, ich habe heute meinen Lebenslauf nach Ihren Vorschlägen umgestaltet. Aus 2,5 Seiten wurden 2 Seiten. Ich stelle mir jedoch die Frage, warum Sie einen Fließtext für die Beschreibung empfehlen?
Gerhard Winkler: Weil Auflistungen zu viel Platz wegnehmen und zu schnell überflogen werden.
JP: Hallo Herr Winkler, gemäß Ihrem Beitrag "Bewerbung > Anschreiben > Anschreiben aufbauen" ist ein möglicher Bestandteil am Ende des Anschreibens die Gehaltsvorstellung. Daraufhin habe ich von einer Referenzperson aus meiner Zielbranche eine Auskunft bezüglich des üblichen Gehalts eingeholt. Trotz recht genauer Vorstellung, was üblich ist, ganz glücklich bin ich jedoch nicht damit, schon im Anschreiben meine Gehaltsvorstellung kundzutun. Ist ja nicht ganz ungefährlich. Momentan tendiere ich eher, die Vorstellung erst auf die konkrete Ansprache durch den Arbeitgeber anzuschneiden. Wie würden Sie in dieser Situation vorgehen?
Gerhard Winkler: Personaler tendieren dazu eher Leute einzuladen, bei denen von vorne herein klar ist, dass man sich finanziell einigen kann.
Tinka: Guten Abend! Ich habe eine Frage zum Berufseinstieg. Oft ist in Stellenangeboten die Rede von Berufserfahrung. Wie kann ich mich dennoch ins richtige Licht rücken, um zu zeigen, dass ich auch als Hochschulabsolventin für die Stelle geeignet bin. (Schon allein wegen meiner Motivation, genau in dieser Stelle zu arbeiten...). Danke!
Gerhard Winkler: Rufen Sie vorab an und erläutern Sie, wie Sie ohne Berufserfahrung den Job dennoch selbständig und effizient meistern.
Paulchen: Vielen Dank übrigens für dieses kostenlose Chat-Angebot :-)
Tina: PS: Ich finde es gut, dass Sie so zackig drauf sind! Und da Ihre Infos immer sehr konkret und zielgerichtet sind, hätte ich gerne auch mehr davon.
JH: Lieber Herr Winkler! Haben Sie eigentlich auch schon Facebook für sich entdeckt? Das wäre auch eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Bewerbern auszutauschen!! Also ich wäre wohl einer der ersten, die zu ihrer Fangemeinde gehört!!!
dahlia: Herr Winkler, wie sehr darf man seinen gewünschten zukünftigen Arbeitgeber damit nerven, die Entscheidung für oder gegen eine Einstellung zu beschleunigen? Durch Kündigungsfristen wird die Zeit sonst zu knapp, wenn ich bis zum vom Arbeitgeber angekündigten "Wir melden uns im Jänner" warten muss.
Gerhard Winkler: Sie haben Ihre Performance im Interview gezeigt. Die Jury tagt. Entspannen Sie sich und lassen Sie den Leuten die Zeit, die sie brauchen. Rufen Sie an, wenn es Ihnen unheimlich vorkommt, dass man sich nicht meldet.
Tina: Noch eine weitere Frage. Wenn man weiß, dass der Chef auch in XING unterwegs ist und man will die Job-Suche auf jeden Fall "diskret" angehen, ist es da okay, ein Profil unter einem falschen Namen in XING reinzustellen?
Gerhard Winkler: Machen Sie sich attraktiv, ohne offen zu verkünden, dass Sie auf Suche sind. Auf keinen Fall anonymisierte Profile einstellen!
chris50m: Thema: Zuschuss der Agentur zu den Reisekosten. Ich habe den potentiellen Arbeitgeber bisher nie im ersten Gespräch darauf angesprochen. Andererseits schwimmt man mit ALG auch nicht gerade in Geld. Was ist die richtige Taktik?
Gerhard Winkler: In Ihrer Lage immer vorab anfragen, ob die Fahrtkosten übernommen werden, falls das Unternehmen sich nicht in der Einladung dazu äußert!
Gerhard Winkler: Liebe Leute, ich muss Schluss machen. Alle Ihre Fragen, auch die, die noch nicht sichtbar sind, werde ich beantworten. Sie finden die Chatmitschrift morgen auf jova-nova.com. Der Link ist auf der Startseite. Danke für die guten Fragen! Und vielen, herzlichen Dank fürs Mitmachen. Falls Sie noch keinen Zugang zu meinem Kursteilnehmer- und Klientenbereich haben: schicken Sie mir eine Mail und Sie erhalten den Link zu Winklers Geheimen Downloadbereich.
Michaela: Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit für mich und all die anderen nehmen. Machen Sie bitte weiter! Coole Sache, die Website, der Chat und natürlich Sie! Beste Grüße
chris50m: Besten Dank und schönen Abend an alle!
Ich schreibe für den verständigen Leser. Halten Sie bitte auch mich auf dem Laufenden: über den Jobmarkt, über Ihre Bewerbungswege, Erfahrungen, Abenteuer und Erfolge. Was vermissen Sie auf jova.nova.com? Was sehen Sie anders? Ich freue mich über Ihr Feedback!
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