Vorstellungsgespräch: Keine Panik
17.12.11
Was ist ein Jobinterview? Waterboarding für Anfänger? Und man soll beim Abstrampeln und Wasserschlucken auch noch Begeisterung für die Prozedur faken?
Schalte besser um auf Kooperation. Für die Rekrutierer ist die Kandidatenkür bloß eine Standardprozedur. Versteh die Verfahrensweise, wähle das passende Textbuch und Du ziehst jeden Personaler auf Deine Seite.
Am Ende Deiner Interviewvorbereitung bist Du Dir sicher:
- Du bist alle Fragen durchgegangen, die sich aus Deinem tabellarischen Lebenslauf ergeben. Du hast sie kurz und schlüssig beantwortet.
- Du kannst jeden Übergang von einer Lebenslaufstation zur anderen so begründen, dass Du dabei gut aussiehst.
- Du hast Antworten auf die üblichen Fragen parat, die zum Standardverfahren von Personalern gehören.
- Du siehst klar vor Augen, was der angestrebte Job Dir täglich abverlangt. Du kannst konkret beschreiben, was Deine Position verlangt.
- Du bist in der Lage, 45 bis 120 Minuten nur Gutes über Dich und die Welt zu äußern.
- Du weißt, was Deine Arbeitsleistung auf dem Markt wert ist und Du bist bereit, Deinen Preis hart zu verhandeln.
- Du kannst Deinen Werdegang in aller Kürze so zusammenfassen, dass er unterhaltsam und lehrreich ist und dass Du am guten Ende Deiner Story, also hier und jetzt, als die Heldin oder der Held einer (letztlich) positiven Entwicklung dastehst.
Wovor sollst Du jetzt noch Angst haben? Geh in das Jobinterview und verkünde, was Dein Job ist!
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