Zum Jobinterview etwas mitbringen! Und wie weiter? Freudestrahlend übergeben oder auf ein Stichwort hin hervorholen und erwartungsvoll vorzeigen?
Die private Visitenkarte ist OK, aber man ist nicht wirklich wild drauf. Womit überrascht man? Mit dem kleinen Geschenk. Da ist der Spielraum aber extrem begrenzt. Das Fachbuch oder den Beitrag in einer Publikation wird man ebenso wie die Arbeitsprobe nur zeigen. Das Buch können Sie am Ende (nicht vorher) immer noch spontan verschenken. Dem Job bringt Sie das nicht näher.
Sie können das Fachbuch, das Journal, die Arbeitsprobe als Gimmick anfangs nebenbei auf den Tisch legen. Warten Sie ab, ob man darauf anspringt. Wenn nicht, will man das Interview straff und strukturiert durchführen.
Zu Gesprächsbeginn weitere Bewerbungsunterlagen verteilen ist keine glückliche Idee. Damit unterstreichen Sie, wie unsicher Sie sind oder noch schlimmer, wie misstrauisch. Ein Interviewer ahnt, Ihre gesamte Selbstpräsentation wird, weil unstrukturiert und überdeterminiert, grässlich verlaufen.
Es ist eine kleine Kunst, im passenden Moment flott das Richtige aus der Tasche zu ziehen. Sie dürfen da nicht kramen, suchen, sich verlieren. Ihre Präsenz macht den Unterschied zu den Mitbewerbern. Und das kleine Geschenk? Bringen Sie eine Tüte Mini-Muffins mit. Sagen Sie: Rekrutierung kostet Kraft!
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