Wenn Erstbewerber scheitern, suchen sie die Ursache gewöhnlich zuletzt bei den Sieben Schwächen des jungen Selbstvermarkters:
- Arroganz – den Pförtner, Empfang, anscheinend nicht so wichtige Ansprechpartner oder gar den Interviewer selbst von oben herab behandeln.
- Unwissenheit über die Organisation – Geschäft, Ziele, Erfolge, Produkte, Marktstellung …, bei der man sich vorstellt.
- Unklarheit über die Aufgabe – hey, Sie bewerben sich für einen Job! Dann sollten Sie derjenige sein, der ansagt, was er dort, wo er hin will, alles machen und leisten kann.
- Verstocktheit – die Weigerung, gut über sich zu reden und das auf den Tisch zu legen, was von der Faktenlage her für einen spricht.
- Selbstabwertung – Unbedingt authentisch sei, alles von sich ungeschminkt berichten - das führt bei der beruflichen Selbstvermarktung immer zu gegenteiligen Resultaten.
- Gutgläubigkeit – Bewerber dealen Leistung gegen Job (oder Ausbildung). Schauen Sie sich genau an, mit wem Sie dealen. Und prüfen Sie den Vertrag penibler als beim Kauf eines Gebrauchtwagens.
- Selbstüberschätzung – Für einen Jobs hat man reif zu sein wie für eine Partnerschaft. Täglich versprechen Kandidaten Dinge, die sie dann im Alltag nicht einlösen können.
Bringen Sie selbst aus Ihren Jobinterviews mit: Ein Lächeln Ihrer Ansprech- und Gesprächspartner. Anerkennende Worte über Ihr Profil. Respekt vor Ihren Leistungen. Zustimmung zu Ihrem Leistungsanspruch. Visitenkarten, um Namen und Kontaktdaten parat zu haben, wenn Sie am selben Tag noch mit einer Dankmail reagieren. Und das Gefühl, dass Sie Ihr Bestes gegeben haben.
04.2008; Text zuletzt überarbeitet: Berlin, 25.02.2009.
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