„Wenn ich die vielen Professoren in meinem ausgeschriebenen Lebenslauf hintereinander aufzähle, dann wirkt das auf ich mich so, als ob ich es nötig hätte, mich mit deren Federn zu schmücken. Alle sind mir gute Lehrer gewesen, aber keiner von ihnen ist ein echter Star, und darum weiß ich nicht, ob es sinnvoll ist, sie zu nennen.“
– Prüfen Sie, ob Sie mit diesem Argument nicht eine gewisse Überheblichkeit kaschieren wollen, wenn Sie in Ihrer Bewerberstory, in Interviews, im Anschreiben oder im ausformulierten Lebenslauf die Namen Ihres Lernlebens verschweigen.
Personalisieren Sie in Ihrem Werdegang wichtige Ereignisse und Schlüsselerfahrungen. Sie machen Ihre Darstellung lebendig. Sie verankern sie in der Wirklichkeit. Sie zeigen Dankbarkeit - eine Tugend, die wegen des gesellschaftlichen Klimawandels vom Aussterben bedroht ist. Sie ködern unter Umständen den Rekrutierer - von einem gemeinsamen Bekannten zu hören, ist ein starkes vertrauenbildendes Signal. Nichts spricht gegen Namensnennungen in einem vernünftigen Rahmen - außer, Sie können sich ausrechnen, dass gerade dieser eine Name für den Adressaten als rotes Tuch wirkt.
11.04.2008; Text zuletzt überarbeitet: Berlin, 24.02.2009.
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